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	<title>Gemeinschaftspraxis in Schöfweg</title>
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	<description>Akademische Lehrpraxis der Technischen Universität München</description>
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		<title>Hausarztvertr&#228;ge und Medien</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 09:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Patientinnen und Patienten,
in den letzten Tagen mehren sich in Fernsehen, Radio und Presse die kritischen Meldungen &#252;ber die sog. „Hausarztvertr&#228;ge“. Wir bef&#252;rchten, dass Sie als unsere Patienten dadurch verunsichert werden. Auch wollen wir dem Versuch, die Haus&#228;rzte als geldgierige und verantwortungslose Berufsgruppe darzustellen, entschlossen entgegen treten.
Tatsache ist, dass nach mehrmonatigen Schiedsverfahren seit dem 1.7.2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Patientinnen und Patienten</strong>,</p>
<p>in den letzten Tagen mehren sich in Fernsehen, Radio und Presse die kritischen Meldungen &#252;ber die sog. „Hausarztvertr&#228;ge“. Wir bef&#252;rchten, dass Sie als unsere Patienten dadurch verunsichert werden. Auch wollen wir dem Versuch, die Haus&#228;rzte als geldgierige und verantwortungslose Berufsgruppe darzustellen, entschlossen entgegen treten.</p>
<p>Tatsache ist, dass nach mehrmonatigen Schiedsverfahren seit dem 1.7.2010 mit dem &#252;berwiegenden Teil der Gesetzlichen Krankenkassen Hausarztvertr&#228;ge geschlossen wurden. In Bayern haben nur die AOK und LKK die gesetzliche Vorgabe zum Abschluss eines solchen Vertrages freiwillig erf&#252;llt. Entgegen der meisten Berichte bedeuten diese Vertr&#228;ge allerdings nicht „mehr Geld f&#252;r gleiche Leistung“. Je nach Krankenkasse profitieren die Versicherten durch h&#228;ufigere und umfangreichere Vorsorgeuntersuchungen, durch l&#228;ngere Sprechzeiten, St&#228;rkung der sprechenden Medizin, extremen B&#252;rokratieabbau (was mehr Zeit zur Behandlung der Patienten bedeutet!). Die teilnehmenden &#196;rzte verpflichten sich zudem zu einer noch intensiveren und gezielten Fortbildungst&#228;tigkeit und zur Bereitstellung einer umfangreichen Diagnose-Ger&#228;tschaft. In den vergangenen Jahren kam es in allen Bereichen der Praxist&#228;tigkeit zu einer Ausuferung der B&#252;rokratie und kostenintensiven Qualit&#228;tsma&#223;nahmen. Der heutige Hausarzt hat in aller Regel eine 5-j&#228;hrige Facharztausbildung mit abschlie&#223;ender Facharztpr&#252;fung durchlaufen. Auch in unserer Praxis stehen hochmoderne, teure Ger&#228;te, wie sie fr&#252;her nur in internistischen Praxen zu finden waren. Dieser Fortschritt wurde honorartechnisch nie ausgeglichen. Wenn uns heute vorgeworfen wird, wir wollten „mehr Geld f&#252;r die gleiche Leistung“, so ist dies nicht nur inhaltlich die Unwahrheit. Wir fragen uns stattdessen, warum die Kassen nie dar&#252;ber sprechen, dass wir seit Jahren f&#252;r das gleiche Geld immer mehr geleistet und investiert haben. Dar&#252;ber hinaus haben manche Krankenkassen sich an den Bundesgesundheitsminister gewandt und angemahnt, er m&#252;sse ihnen zur Seite stehen, da ihnen durch die Hausarztvertr&#228;ge Zusatzkosten entst&#252;nden, welche zu Beitragserh&#246;hungen f&#252;hren w&#252;rden. </p>
<p>Liebe Patienten, diese Kassen hatten zum Zeitpunkt ihres Schreibens an Herrn Dr. R&#246;sler noch gar keine finanztechnisch wirksamen Hausarztvertr&#228;ge! Machen Sie sich bitte selbst ein Bild &#252;ber ein solches Vorgehen. Zudem zeigen Beispiele aus dem Ausland, dass durch eine hausarztgesteuerte ambulante Medizin durchaus Kostensenkungen m&#246;glich sind.<br />
Obwohl die Honorardiskussion immer viel Raum einnimmt ist dies nur ein Teil des Ganzen. Es geht uns Haus&#228;rzten vielmehr um das System und um den  Erhalt der ambulanten haus&#228;rztlichen Versorgung. Damit ist nicht nur unser Schicksal, sondern auch das von Ihnen, unseren Patienten, verbunden. Ziel der Politik, insbesondere der FDP, scheint es zu sein, den freiberuflichen Hausarzt aus dem System zu entfernen. An seine Stelle sollen Medizinische Versorgungszentren r&#252;cken. Gro&#223;e Kapitalgesellschaften stehen bereits vor der T&#252;r. Die Verkn&#252;pfungen zwischen Kapitalmarkt, Politik und sogenannten Beratern (wie z.B. die Bertelsmann“stiftung“) sind allgegenw&#228;rtig. Der „Gesundheitsmarkt“ ist einer der gr&#246;&#223;ten Wachstumsm&#228;rkte. Der „gemeine Hausarzt“ ist hier ein St&#246;rfaktor, und zwar umso st&#228;rker je mehr er sich wehrt. Haus&#228;rzte, die in einem starken Verband organisiert sind und ihre Vorstellungen – auch zum Wohle der Versicherten! – gegen&#252;ber der Politik und den Kassen vertreten, sind vielen Politikern ein Dorn im Auge. Kurt Tucholsky hat einmal gesagt: „Im &#220;brigen gilt in diesem Land jener, der auf den Schmutz hinweist, f&#252;r gef&#228;hrlicher als der, der ihn verursacht“. So kommen wir uns manchmal vor. Unser Interesse ist die gute ambulante medizinische Versorgung einer &#228;lter werdenden Gesellschaft, nicht nur heute sondern auch in Zukunft. Sollten die Vorhaben der schwarz-gelben Regierung so umgesetzt werden, w&#228;re dies ein gro&#223;er R&#252;ckschlag, auch f&#252;r Sie als Patienten, v.a. f&#252;r die &#196;lteren und chronisch Kranken unter Ihnen, die einen Hausarzt vor Ort ben&#246;tigen.</p>
<p>Unser Einfluss auf die Medien ist gering. Sachlich vorgebrachte Argumente finden keine &#246;ffentliche Wahrnehmung. Stattdessen landen wir auf der Titelseite der Erlanger Nachrichten unter der &#220;berschrift „Emp&#246;rung &#252;ber Haus&#228;rzte“. In der ARD-Sendung Report Mainz vom 19.7.10 werden Haus&#228;rzte durch fingierte Vorg&#228;nge als unf&#228;hige &#196;rzte diffamiert. Wer hat Interesse an einer solchen Berichterstattung?</p>
<p>Liebe Patientinnen und Patienten, wir hoffen, Sie glauben nicht alles, was Sie in der Zeitung lesen oder im Fernsehen pr&#228;sentiert bekommen.<br />
Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an! </p>
<p>Ihr Praxisteam</p>
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		<title>Gesundheit aus dem Garten</title>
		<link>http://www.praxis-schoefweg.de/2009/04/26/gesundheit-aus-dem-garten/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 16:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.I.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Naturmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Vortrag von Frau Dr. Schoder am 23.04.2009 f&#252;r den Gartenbauverein in Sch&#246;fweg
Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde!
Endlich ist nach einem langen und strengen Winter der Fr&#252;hling auch in Sch&#246;fweg eingekehrt und jede Gartenbesitzerin und jeder Gartenbesitzer  freut sich schon auf die kommende Pracht von Bl&#252;ten, Kr&#228;utern, Gem&#252;se und Obst, die er anbauen, bewundern und ernten m&#246;chte.
Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vortrag von Frau Dr. Schoder am 23.04.2009 f&#252;r den Gartenbauverein in Sch&#246;fweg</strong></p>
<p><strong>Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde</strong>!</p>
<p>Endlich ist nach einem langen und strengen Winter der Fr&#252;hling auch in Sch&#246;fweg eingekehrt und jede Gartenbesitzerin und jeder Gartenbesitzer  freut sich schon auf die kommende Pracht von Bl&#252;ten, Kr&#228;utern, Gem&#252;se und Obst, die er anbauen, bewundern und ernten m&#246;chte.</p>
<p>Es darf sich ein jeder gl&#252;cklich sch&#228;tzen, der einen Garten sein Eigen nennen kann, denn ein Garten ist eine vielseitige Quelle f&#252;r Gesundheit.<br />
<span id="more-139"></span><br />
Das Wort „Garten“ kommt aus dem althochdeutschen garto und bedeutet „das Umz&#228;unte“, das urspr&#252;nglich mit „Gerten“, heute meist mit Zaun, Hecke oder Mauer umgrenzte Landst&#252;ck f&#252;r Nutz- oder Zierpflanzen.<br />
Die Geschichte der G&#228;rten reicht aber viel weiter zur&#252;ck, schon in den Hochkulturen des Altertums, bei den &#196;gyptern, Babylonier und Perser wurden gro&#223;e Gartenanlagen gebaut, im Alten Testament wird das Paradies auch als Garten Eden bezeichnet.</p>
<p>Wie wichtig ein Garten, und sei er auch noch so klein, f&#252;r die Gesundheit des Menschen ist, erkannte der Leipziger Arzt Daniel Gottlob Moritz Schreber, der von 1808 – 1861 lebte und sich sehr f&#252;r die Volksgesundheit einsetzte. Schreber f&#246;rderte die gymnastische Erziehung, die Errichtung &#246;ffentlicher Spielpl&#228;tze f&#252;r die Jugend und Kleing&#228;rten f&#252;r die Versorgung der Familien mit frischem Obst und Gem&#252;se. Zum ehrenden Gedenken an den &#228;rztlichen P&#228;dagogen wurden die Schreberg&#228;rten nach ihm benannt.</p>
<p>Ein Garten dient unserem K&#246;rper und unserer Seele zur Entspannung und Erholung,  wir bleiben fit und aktiv durch die k&#246;rperliche Bet&#228;tigung, Muskeln, Herz und Kreislauf werden trainiert.<br />
Durch den Aufenthalt an der frischen Luft wird unser Organismus reichlich mit Sauerstoff versorgt, das Immunsystem wird gest&#228;rkt, durch die Sonnenbestrahlung bildet sich in unserem K&#246;rper Vitamin D das unsere Knochen st&#228;rkt.<br />
Regelm&#228;&#223;ige Bewegung im hellen Licht vertreibt d&#252;stere Stimmungen und f&#246;rdert die Lebensfreude.<br />
Die liebevolle Besch&#228;ftigung mit den Sch&#246;nheiten der Natur, die wir in unseren G&#228;rten beobachten k&#246;nnen,  den Pflanzen, V&#246;gel, Igel, Schmetterlingen, Bienen und was sonst noch alles kreucht und fleucht, schenkt uns unz&#228;hlige begl&#252;ckende und zufriedene Momente.</p>
<p>Gesundheit schenken uns aber auch die Produkte, die wir in unseren G&#228;rten kultivieren:<br />
Obst und Gem&#252;se versorgen uns mit den vielf&#228;ltigen Vitaminen,Mineralien, Spurenelementen, aber auch mit den wichtigen sekund&#228;ren Pflanzenwirkstoffen, die wir brauchen um gesund und fit zu bleiben, und die auch durch die besten Vitaminpr&#228;parate nicht vollst&#228;ndig zu ersetzen sind.<br />
Sie alle kennen den Spruch: „One apple a day, keeps the doctor away“, das meint „wenn du jeden Tag einen Apfel i&#223;t, brauchst du keinen Arzt“.<br />
Frische Kr&#228;uter  w&#252;rzen unsere Speisen und sind Grundlage f&#252;r zahlreiche andere Anwendungsm&#246;glichkeiten.</p>
<p><strong>In meinem heutigen Vortrag m&#246;chte ich Ihnen Wissen &#252;ber die Heilkraft von Pflanzen  n&#228;her bringen.</strong><br />
Manches kennen Sie sicher als altbew&#228;hrtes Hausmittel, anderes wird f&#252;r Sie neu sein.</p>
<p>Als Heilpflanzen werden diejenigen Pflanzen und Kr&#228;uter bezeichnet, deren Inhaltsstoffe weitgehend bekannt sind und deren medizinische Wirksamkeit nachgewiesen ist. Die Art und Weise, wie sie auf den menschlichen Organismus wirken, beruht auf der spezifischen Kombination der Inhaltsstoffe. Unterschieden wird zwischen Haupt- und Nebenwirkstoffe, die sich erg&#228;nzen und verst&#228;rken.</p>
<p>Der arzneiliche Wert einer Pflanze ist auf Substanzen zur&#252;ckzuf&#252;hren, die gezielt auf bestimmte Gewebe oder Organe wirken. Zu ihnen geh&#246;ren z.B. Gerb- oder Bitterstoffe, &#228;therische &#214;le  oder Alkaloide. Sie sind nicht in allen Pflanzenteilen in gleicher Konzentration enthalten, deshalb werden von manchen Pflanzen die Wurzeln verwendet, von anderen das Kraut, die Bl&#252;ten, Samen oder Fr&#252;chte.</p>
<p>Zu den medizinisch weniger bedeutenden Substanzen z&#228;hlen verschiedene Begleit- sowie die Ballaststoffe einer Pflanze. Letztere werden zwar nicht verdaut, sind jedoch wichtig f&#252;r die Funktionsf&#228;higkeit des Darmtrakts. Au&#223;erdem beeinflussen sie die Aufnahme pflanzlicher Wirkstoffe positiv.<br />
Um der Heilkraft der Pflanzen auf die Spur zu kommen, ist es sinnvoll, sich einen &#220;berblick &#252;ber die verschiedenen Wirkstoffgruppen zu verschaffen. </p>
<p><strong>Alkaloide</strong><br />
Alkaloide sind basische Stickstoffverbindungen, es gibt davon 7000 verschiedene. Sie geh&#246;ren zu den wirksamsten Stoffen in der Pflanzentherapie. Am gr&#246;&#223;ten ist der Alkaloidanteil in Bl&#228;ttern, Rinde und Fr&#252;chten. Alkaloidhaltige Pflanzen beeinflussen das Nervensystem. Manche steigern die Dr&#252;sensekretion, andere regen die Muskelbewegungen von Darm und Geb&#228;rmutter an. Die bekanntesten Alkaloide d&#252;rften das Koffein im Kaffee und das Nikotin im Tabak sein.<br />
Zur Selbstbehandlung eignen sich die meisten der wirkungsstarken alkaloidhaltigen Pflanzen nicht, weil sie sehr giftig sind. Sie bed&#252;rfen der &#228;rztlichen Verordnung.<br />
Zu den hochwirksamen Alkaloiden z&#228;hlen:<br />
Atropin ( in der Tollkirsche, krampfl&#246;send)<br />
Morphin (im Schlafmohn, schmerzbet&#228;ubend)<br />
Reserpin (im Schlangenwurz, blutdrucksenkend)<br />
Chinin (in der Chinarinde, fiebersenkend)</p>
<p><strong>&#196;therische &#214;le</strong><br />
Wenn sich beim Zerreiben einer Pflanze ein Duft entwickelt, ist ein &#228;therisches &#214;l vorhanden. &#196;therische &#214;le sind fl&#252;chtige Pflanzenstoffe, die sehr intensiv riechen. Sie setzen sich aus vielen Einzelsubstanzen zusammen, von einigen &#214;len sind &#252;ber 100 bekannt. Den Pflanzen dienen sie als Insektenlockstoffe sowie als Schutz vor Pilz- und Sch&#228;dlingsbefall. Ihre vor allem antibiotischen, desinfizierenden und das Immunsystem st&#228;rkenden Wirkungen macht sich die Pflanzenheilkunde vielf&#228;ltig zunutze. Au&#223;er f&#252;r Tees werden &#228;therische &#214;le auch zum Gurgeln und Inhalieren sowie f&#252;r B&#228;der und Einreibungen verwendet.</p>
<p><strong>Bitterstoffe</strong><br />
In einer Vielzahl von Heilpflanzen sind Bitterstoffe die Hauptwirksubstanzen. Fast alle bitteren Tees helfen bei Beschwerden im Magen- Darm-Bereich bei Verdauungsst&#246;rungen, Bl&#228;hungen und V&#246;llegef&#252;hl. Sie wirken allgemein st&#228;rkend, deshalb sind sie auch bei Ersch&#246;pfung und Abgeschlagenheit sowie in Zeiten der Genesung hilfreich. Da Bitterstoffe wasserl&#246;slich sind, lassen sie sich sehr gut im Tee aufnehmen.<br />
Die arzneilich wirksamen Bitterstoffe, die Bittermittel, werden in drei Gruppen unterteilt:</p>
<p>Reine Amara. Sie regen die Magensaftsekretion an und werden bei fehlendem<br />
Appetit, zur Verbesserung der Verdauungst&#228;tigkeit und zur allgemeinen Kr&#228;ftigung verabreicht. Reine Amara sind z.b. Tausendg&#252;ldenkraut, Enzianwurzel und Chinarinde.</p>
<p>Amara aromatica. Hierzu z&#228;hlen Wermut, Engelwurz, Schafgarbe und Mariendistel. Neben Bitterstoffen enthalten diese Heilpflanzen auch &#228;therische &#214;le in gr&#246;&#223;eren Mengen. Sie beeinflussen nicht nur den Darmbereich positiv, sondern auch die Gallenblasen- und Leberfunktion.</p>
<p>Amara acria. Diese Heilpflanzen schmecken scharf und bitter, unterst&#252;tzen ebenfalls die Verdauungsorgane, werden aber in erster Linie als Gew&#252;rze verwendet, z. B. Pfeffer, Ingwer, Galgant.</p>
<p><strong>Flavonoide</strong><br />
„Flavonoide“ ist ein Sammelbegriff,unter dem verschiedene, sich in ihrer chemischen Struktur gleichende Pflanzenwirkstoffe zusammengefasst werden. Ihren Namen haben sie von der gelben Farbe (flavus=gelb) vieler Flavonoidpflanzen. Eine einheitliche Charakterisierung gibt es nicht, da unterschiedliche Flavonoide auch sehr verschiedene Wirkungen entfalten. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich gut zur Vorbeugung, bei chronischen Beschwerden und f&#252;r l&#228;nger andauernde Therapien eignen. Ihre Verweildauer im K&#246;rper ist nur kurz. Sie werden rasch wieder ausgeschieden, so dass es zu keiner Wirkstoffspeicherung und den dadurch m&#246;glichen unerw&#252;nschten Begleiterscheinungen kommt. An der Gesamtwirkung einer Heilpflanze sind Flavonoide immer aktiv beteiligt.</p>
<p><strong>Gerbstoffe</strong><br />
Mit Gerbstoffen sch&#252;tzen sich Pflanzen vor Verletzungen. Sie ver&#228;ndern die Oberfl&#228;che des Gewebes durch ihre zusammenziehende (adstringierende) Wirkung.<br />
Die Pflanzenheilkunde bedient sich der Gerbstoffe in der Hauptsache zur Behandlung kleinerer Wunden, also &#228;u&#223;erlich, und entz&#252;ndeter Schleimh&#228;ute, etwa bei Durchfall.<br />
Innerlich werden Gerbstoffe, beispielsweise aus Heidelbeere und Blutwurz, bei Darmkatarrhen eingesetzt. Vorsicht ist allerdings bei der Dosierung geboten. Gerbstoffe wirken schleimhautberuhigend. Ein Zuviel kann aber zu Reizungen der Magenschleimhaut f&#252;hren, also genau das Gegenteil des gew&#252;nschten Effekts bewirken.</p>
<p><strong>Glykoside</strong><br />
Der Wirkstoffgruppe der Glykoside ist gemeinsam, dass sie bei der Wasseraufnahme in einen zuckerhaltigen und einen nicht zuckerhaltigen Baustein aufgespalten werden k&#246;nnen. Die Wirkrichtung wird dabei weitgehend von dem nicht zuckerhaltigen Baustein bestimmt. Zu dem bekanntesten, arzneilich stark wirksamen Substanzen aus der Gruppe der Glykoside z&#228;hlen die Digitalisglykoside des Roten Fingerhuts sowie des Maigl&#246;ckchens. Sie st&#228;rken den Herzmuskel und werden deshalb auch Herzglykoside genannt.<br />
Von Bedeutung sind weiterhin die phenolischen Glykoside der B&#228;rentraubenbl&#228;tter sowie die abf&#252;hrenden Anthranoide  von Faulbaumrinde und Sennesbl&#228;ttern.<br />
Senf&#246;lglykoside sind in Meerrettich, Kresse, Knoblauch, Zwiebeln und Senf enthalten.<br />
Oft z&#228;hlen auch Flavonoide und Bitterstoffe zu den Glykosiden. So ist auch die schwei&#223;treibende Wirkung von Lindenbl&#252;ten den Glykosiden zuzuschreiben.</p>
<p><strong>Kiesels&#228;ure</strong><br />
Kiesels&#228;urehaltige Pflanzen sind beispielsweise Spitzwegerich und Ackerschachtelhalm. Sie nehmen Kiesels&#228;ure aus dem Boden auf und lagern sie in ihren Zellen ab. Im menschlichen K&#246;rper spielt Kiesels&#228;ure ebenfalls eine bedeutende Rolle. Sie ist ein wichtiger Baustein von Bindegewebe,Haut, Haaren, Fingern&#228;gel, B&#228;ndern und Sehnen. Dementsprechend werden kiesels&#228;urehaltige Heilpflanzen vor allem dann verabreicht, wenn es in diesen Geweben zu Mangelerscheinungen gekommen ist. Dies kann der Fall sein, wenn zu wenig Kiesels&#228;ure &#252;ber die Nahrung zugef&#252;hrt wird oder krankheitsbedingte, alters- oder sportbedingte Verschlei&#223;erscheinungen vorliegen.</p>
<p><strong>Saponine</strong><br />
Auch die Saponine geh&#246;ren zu den Glykosiden. Ihren Namen tragen sie, weil sie- wie Seife- in Wasser gel&#246;st Schaum bilden (sapo- Seife). Saponine werden unterschiedlich verwendet, weil jede saponinhaltige Pflanze eine individuelle Wirkung entfaltet. Mit den Saponinen von Schl&#252;sselblume und K&#246;nigskerze beispielsweise l&#228;sst sich z&#228;her Schleim verfl&#252;ssigen, das Abhusten wird erleichtert. Die Saponine der S&#252;&#223;holzwurzel sind dagegen eher wassertreibend, stoffwechselanregend und entz&#252;ndungshemmend. Wichtig ist auch ihre Eigenschaft, die Aufnahme ansonsten schlecht l&#246;slicher Pflanzenstoffe in den Organismus zu erleichtern.</p>
<p><strong>Schleimstoffe</strong><br />
Schleimstoffe sind kohlenhydrathaltige Substanzen. Sie kommen in vielen Pflanzen vor, oft jedoch in so geringen Mengen, dass man sie sich therapeutisch kaum zunutze machen kann. Mit Wasser vermischt, quillen Schleimstoffe auf, es entsteht ein gallertartiger Brei. Nennenswerte Mengen an Schleimstoffen enth&#228;lt beispielsweise die Eibischwurzel. Bei Entz&#252;ndungen von Rachen und Kehlkopf legt sie eine Schutzschicht auf die gereizten Schleimh&#228;ute und wirkt so lindernd und beruhigend.</p>
<p><strong>Vitamine, Mineralien, Spurenelemente</strong><br />
Als Baustoffe f&#252;r Gewebe, Zellen, Enzyme, Hormone und unser Immunsystem spielen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente eine wichtige Rolle. Einige Pflanzen sind besonders vitaminreich. Hagebutte, Petersilie und Sanddorn enthalten viel Vitamin C, Weizenkeime und gr&#252;ne Bl&#228;tter Vitamin E, die Vitamine der B-Gruppe kommen in Samen, H&#252;lsenfr&#252;chten und N&#252;ssen reichlich vor.<br />
Auch Mineralien sind in vielen Heilpflanzen zu finden. Die Brennessel beispielsweise enth&#228;lt Eisen, der Fenchel Kalzium und die Hagebutte Eisen und Magnesium.</p>
<p>Nachdem ich Ihnen die heilkr&#228;ftigen Wirkstoffe in den Pflanzen vorgestellt habe, m&#246;chte ich auf  einige Heilpflanzen genauer eingehen, wobei ich aus der Vielzahl der gesundheitsf&#246;rdernen Pflanzen solche ausgew&#228;hlt habe, die auch in Sch&#246;fweger G&#228;rten gedeihen. Auf Vollst&#228;ndigkeit erhebe ich keine Anspruch, dies w&#252;rde auch den Rahmen des heutigen Abends sprengen.<br />
 Zum Schlu&#223; erhalten sie von mir noch eine Sammlung von Rezepten f&#252;r den Hausgebrauch.</p>
<p><strong>Heilpflanzen in Sch&#246;fweger G&#228;rten</strong><br />
Arnika<br />
Arnika ist eine aromatisch duftende Pflanze mit pr&#228;chtigen gelben Bl&#252;ten. Diese enthalten &#228;therische &#214;le, Flavonoide, Gerbstoffe und zahlreiche andere Wirkstoffe. Die getrockneten Bl&#252;ten werden vor allem bei Verletzungen wie Prellungen oder Zerrungen verwendet sowie auch als Sp&#252;lung bei Reizung im Mund – und Rachenraum.</p>
<p>Basilikum<br />
Schon der Name, der von Basileus, dem griechischen Wort f&#252;r K&#246;nig, abgeleitet ist, dr&#252;ckt die Wertsch&#228;tzung aus, die dem Gew&#252;rz seit Jahrhunderten entgegengebracht wird. In ihrem Ursprungsland Indien galt die „K&#246;nigspflanze“ sogar als heiliges Gew&#228;chs. Basilikum geh&#246;rt zu den wenigen urspr&#252;nglich orientalischen Gew&#252;rzpflanzen, die heute auch in ganz Europa wachsen.<br />
Basilikum wirkt  appetitanregend, lindernd bei Bl&#228;hungen, magenberuhigend, entw&#228;ssernd, mild bakterien- und virenhemmend, beruhigend, hilft bei nerv&#246;ser Unruhe und Schlaflosigkeit. Der alkoholische Auszug ist wundheilend.</p>
<p>Beinwell<br />
Zu den therapeutischen Zwecken wird die Wurzel der Staudenpflanze verwendet. Sie enth&#228;lt vor allem Alkaloide, Schleimstoffe, Gerbstoffe sowie &#228;therische &#214;le. Als Breiumschlag ist es ein gutes Heilmittel bei Prellungen, Zerrungen und Bluterg&#252;sse.</p>
<p>Brennessel<br />
Die Brennessel geh&#246;rt zur Familie der Nesselpflanzen, w&#228;chst in Mitteleuropa nahezu &#252;berall und gilt allgemein als Unkraut. Die Volksmedizin schreibt ihr aber auch ganz besondere Heilwirkungen zu. Vor allem hat sie sich bei der Blutreinigung bew&#228;hrt: Die Bl&#228;tter der Brennessel enthalten Flavonoide, Mineralsalze und Kiesels&#228;ure. Diese Sustanzen entfalten eine harntreibende Wirkung, regen Leber und Galle an, schwemmen Stoffwechselschlacken schneller aus und reinigen so auf sanfte Weise das Blut. Brennessel ist ausserdem reich an Carotinoiden und Vitamin C. Diese Stoffe bek&#228;mpfen sogenannte freie Radikale im K&#246;rper und bringen die Abwehr auf Trab. Zur Immunst&#228;rkung eignet sich besonders eine Kur mit Brennesselsaft.<br />
Aber Vorsicht: bei zu intensivem Gebrauch von Brennesselbl&#228;tter k&#246;nnen auch starke unerw&#252;nschte Hautreaktionen wie Bl&#228;schenbildung mit nur langsamer Hautberuhigung auftreten.</p>
<p>Brombeere<br />
Als Arznei-  und Kulturpflanze wurde die Brombeere schon von den &#196;gyptern, Griechen und R&#246;mern verwendet. Nicht die Fr&#252;chte, sondern ausschlie&#223;lich die Brombeerbl&#228;tter finden in der Phytotherapie Verwendung. Sie enthalten Flavonoide, Gerbstoffe, Pflanzens&#228;uren und Vitamin C. Teeaufg&#252;sse von Brombeerbl&#228;tter helfen gegen Durchfallerkrankungen und als Gurgell&#246;sung bei Reizungen der Mundschleimhaut.<br />
Fenchel<br />
Fenchel ist als schmackhafte Gem&#252;sepflanze verbreitet und beliebt. Die ca. zwei Meter hohe, w&#252;rzig-aromatische Staude hat sich in der Naturheilkunde aber auch als Heilpflanze sehr bew&#228;hrt.  Zu Heilzwecken verwendet man die reifen Fenchelfr&#252;chte. Sie enthalten besondere &#228;therische &#214;le, die bei Verdauungsproblemen, vor allem bei Bl&#228;hungen und krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden wirkungsvolle Hilfe leisten, da Fenchel krampfstillend und beruhigend wirkt. Auch bei Husten kann diese Heilpflanze angezeigt sein, sie ist auswurff&#246;rdernd und reizmindernd. Mit Fenchel lassen sich auch viele Tees geschmacklich gut abrunden.<br />
Fenchel schmeckt sehr gut zu Fisch-,Kohl-, Kartoffel- und Lauchsuppen, Sauerkraut und Bratkartoffeln sowie zu Schweinebraten und Blutwurst. Auch Brot, Geb&#228;ck und Saucen verfeinert man h&#228;ufig mit dem Gew&#252;rz. Bl&#228;hende Speisen wie Kraut oder H&#252;lsenfr&#252;chte werden durch die Zugabe von Fenchel vertr&#228;glicher.</p>
<p>Holunder<br />
Den Holunder kennen sie alle, er ist eine Strauchpflanze, die in unseren heimischen W&#228;ldern oft zu finden ist, aber auch gerne in G&#228;rten gesetzt wird. Typisch sind die gelbwei&#223;en, zarten Bl&#252;ten des Holunder  sowie die schwarz-violetten, kleinen Beeren. Hauptbl&#252;tezeit ist in den Monaten Juni und Juli. Holunder enth&#228;lt &#228;therische &#214;le sowie Flavonoide. Holundertee, der m&#246;glichst hei&#223; getrunken wird, wirkt schwei&#223;treibend und kann zu Beginn einer fiebrigen Erk&#228;ltung  die Abwehrkr&#228;fte steigern und die Regeneration beschleunigen.</p>
<p>Johanniskraut<br />
Das Kraut und die gelben Bl&#252;ten der hohen Stauden wirken nachweislich stimmungsaufhellend und gegen depressive Verstimmungen. Die Inhaltsstoffe- Flavonoide, &#228;therisches &#214;l, Gerbstoff und vor allem der Johanniskraut-Farbstoff Hypericin- beruhigen aber auch sanft, d&#228;mpfen Angst und Unruhe und f&#246;rdern damit die Schlafbereitschaft. Diese Wirkung wir erzielt, weil das Heilkraut in den Neurotransmitterstoffwechsel eingreift und daf&#252;r sorgt, dass die beiden Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin an den Nervenschaltstellen l&#228;nger wirken. Dadurch wird die Nervent&#228;tigkeit insgesamt verbessert, was sich positiv auf den Gem&#252;tszustand auswirkt.</p>
<p>Kamille<br />
Die Kamille z&#228;hlt zu den &#228;ltesten Heilpflanzen und hatte bereits im alten &#196;gypten eine herausragende Bedeutung zur Behandlung verschiedenster Krankheiten. Sie stammt aus der Familie der Korbbl&#252;tler. Ihre zarten Bl&#252;ten enthalten &#228;therische &#214;le- insbesondere das Bisabolol- sowie Flavonoide und Schleimstoffe. Diese Substanzen wirken entz&#252;ndungshemmend, antibakteriell, wundheilend, schleimhautschonend, beruhigend und krampfl&#246;send und f&#246;rdern die Regeneration von Haut und Schleimh&#228;ute. &#196;u&#223;erlich kann die Kamille deshalb bei Hautreizungen sowie Schleimhautreizungen im Mund wirkungsvoll eingesetzt werden. Innerlich hilft sie vor allem bei entz&#252;ndlichen Magen-Darm-Problemen.</p>
<p>Knoblauch<br />
Der Knoblauch ist eine uralte Heilpflanze. In &#196;gypten bekamen die Arbeiter am Bau der Pyramiden pro Tag 20 Gramm Knoblauch, um sie vor dem Sumpffieber zu sch&#252;tzen.  Auch im Mittelalter  wurde die geruchstarke Knolle als Heilmittel gegen jede Art von Infektion eingesetzt. Die Hauptwirkstoffe sind Alliin, Saponin, verschiedene Vitamine und Selen. Diese Stoffe wirken verdauungsf&#246;rdernd, entz&#252;ndungshemmend, abwehrst&#228;rkend haben eine antibiotika&#228;hnliche Wirkung und k&#246;nnen das Wachstum von Krankheitserregern bremsen.  Er wirkt einer Verkalkung der Blutgef&#228;&#223;e entgegen, verbessert die Flie&#223;eigenschaften des Blutes und beeinflu&#223;t den Blutdruck positiv. Wissenschaftlich anerkannt ist Knoblauch zur Verh&#252;tung von Gef&#228;&#223;krankheiten. In der Erfahrungsheilkunde wird Knoblauch auch als Heilmittel gegen entz&#252;ndliche Prozesse angesehen.<br />
Seine Beliebtheit in der internationalen K&#252;che verdankt Knoblauch wohl seiner vielseitigen Verwendbarkeit. Er w&#252;rzt Salate, Marinaden, Gem&#252;se, Fleisch, Fisch und Nudelgerichte. Fein gehackt mit Butter ist er ein k&#246;stlicher Brotaufstrich.</p>
<p>K&#252;mmel<br />
K&#252;mmel ist eines der &#228;ltesten in Europa gebr&#228;uchlichen Gew&#252;rze. Funde reichen bis ins dritte Jahrtausend vor Christus zur&#252;ck. Auch in Asien kultivierte man K&#252;mmel bereits in vorchristlicher Zeit.<br />
Die Pflanze stammt aus der Familie der Doldengew&#228;chse. Sie wird etwa einen Meter hoch und bl&#252;ht von Mai bis Juli, die reifen Samen werden im Juli und August gesammelt. K&#252;mmel gilt in der Volksmedizin als bew&#228;hrtes Mittel gegen Verdauungsprobleme. K&#252;mmel wirkt stark karminativ, also gegen Bl&#228;hungen, appetitanregend, verdauungsf&#246;rdernd und lindernd bei Magen- und Darmbeschwerden, entkrampfend und st&#228;rkt durch ihre leicht antibakterielle Eigenschaft die Abwehrkraft in Magen und Darm.</p>
<p>Lavendel<br />
Die violetten Lavendelbl&#252;ten duften nicht nur angenehm, sondern ihre Inhaltsstoffe haben auch wertvolle Heilwirkung. Das &#228;therische &#214;l und verschiedene Gerbstoffe k&#246;nnen Kr&#228;mpfe im Magen-Darm-Bereich l&#246;sen, regen den Galleflu&#223; an, wirken aber auch nervenberuhigend und schlaff&#246;rdernd. Lavendel kann man gut als Abendtee genie&#223;en, es gibt auch kleine Lavendels&#228;ckchen, die man in der N&#228;he des Kopfkissens anbringt und so beim Einschlafen den beruhigenden Duft einatmet. </p>
<p>Liebst&#246;ckel<br />
Liebst&#246;ckel stammt vermutlich aus Persien und wird heute auch in Mittel- und Nordeuropa angebaut. Schon in der antiken r&#246;mischen und griechischen K&#252;che war das Gew&#252;rz nicht nur wegen seines Aromas beliebt. Die Frauen in Sparta sollen Liebst&#246;ckel angeblich auch als erotisch anregendes Mittel verwendet haben. Im Mittelalter breitete sich Liebst&#246;ckel in den Kloster- und Bauerng&#228;rten rasch aus und wurde als K&#252;chengew&#252;rz ebenso gesch&#228;tzt wie als Arzneipflanze.<br />
Liebst&#246;ckel wirkt harntreibend, entw&#228;ssernd, blutreinigend, schleim- und hustenl&#246;send, krampfl&#246;send, lindernd bei Menstruationsbeschwerden, verdauungsf&#246;rdernd und bl&#228;hungslindernd.<br />
Zum W&#252;rzen wird die ganze Pflanze verwendet, von der Wurzel &#252;ber die Bl&#228;tter bis zu den Fr&#252;chten. Die frischen oder getrockneten Bl&#228;tter passen gut zu Tomaten- und Paprikasalaten, zu Fisch-, Gefl&#252;gel-. Fleisch- und Hackfleischgerichten und nat&#252;rlich zu Suppen.</p>
<p>L&#246;wenzahn<br />
Der L&#246;wenzahn ist eine weitverbreitete Wiesenpflanze mit leuchtend gelben Bl&#252;ten, die in den Monaten April bis Anfang Juni ihre Bl&#252;tezeit hat. Zu Heilzwecken werden die Wurzel und das Kraut des L&#246;wenzahns genutzt. Sie enthalten reichlich Bitterstoffe und Gerbstoffe, Saponine, Vitamine und Taraxol.. Diese Substanzen sind zur Regulierung der Verdauung und Anregung des Stoffwechsels hervorragend geeignet. L&#246;wenzahn kann als „Entschlackungskur“ angewandt werden, die Heilpflanze aktiviert Leber und Niere, sie regt den Gallenflu&#223; an und beugt der Neubildung von Gallensteinen vor, hilft effektiv bei Verdauungsbeschwerden und senkt den Cholesterinspiegel.</p>
<p>Majoran<br />
Majoran galt im Altertum als die Pflanze der G&#246;ttin der Liebe. Seit der Antike dient er nicht nur als Gew&#252;rz, sondern auch als Heilpflanze.<br />
Majoran wirkt karminativ, also gegen Bl&#228;hungen, schleim- und hustenl&#246;send, bakterien- und virenhemmend, entz&#252;ndungshemmend.<br />
Zum W&#252;rzen wird Majoran frisch oder getrocknet verwendet. Er passt zu Fleischeintopf, Hackfleisch, Hammelfleisch, G&#228;nsebraten, H&#252;lsenfr&#252;chte, Speck, Leberkn&#246;del, Suppen, So&#223;en und Salaten. Derbe und &#252;ppige Gerichte macht er nicht nur schmackhafter, sondern auch leichter verdaulich.</p>
<p>Meerrettich<br />
Die kr&#228;ftige Staudenpflanze stammt urspr&#252;nglich aus S&#252;drussland und hat eine fleischig-wei&#223;e Wurzel, die aufgrund ihres scharf-w&#252;rzigen Geschmacks zur Zubereitung von Speisen sehr beliebt ist. Die Senf&#246;le des Meerrettichs entfalten eine antimikrobielle Wirkung und helfen so, Infektionen in den Atemwegen, aber auch in den Harnwegen zu lindern. Au&#223;erdem werden dem Meerrettich eine Steigerung der k&#246;rpereigenen Abwehrkr&#228;fte sowie ein Schutz vor Erk&#228;ltungen zugeschrieben.</p>
<p>Melisse<br />
Die Pflanze kommt aus dem Mittelmeerraum und wurde von den Arabern nach Spanien gebracht, von dort schlie&#223;lich in die G&#228;rten der christlichen Kl&#246;ster eingef&#252;hrt. Sie w&#228;chst etwa einen Meter hoch und bl&#252;ht von Juni bis August. Ihre Bl&#228;tter und zarten gelblichen oder bl&#228;ulich-wei&#223;en Bl&#252;ten entfalten einen zitronenartigen Duft. Melisse enth&#228;lt verschiedene &#228;therische &#214;le sowie Gerb- und Bitterstoffe. Diese wirken zum einen krampfl&#246;send, zum anderen beruhigen sie die Nerven. Deshalb hilft Melisse besonders gut bei Schlafst&#246;rungen, nerv&#246;sen Herz- und  Magenbeschwerden sowie bei Kopfweh.<br />
Oregano<br />
Oregano, auch als „wilder Majoran“ oder „Dost“ bezeichnet, kommt &#252;berall in Mitteleuropa vor. Er duftet fein aromatisch, schmeckt scharf w&#252;rzig und leicht bitter. Er vertr&#228;gt sich gut mit Thymian und Basilikum und eignet sich f&#252;r Fleischeint&#246;pfe, Gem&#252;segerichte, Fisch, H&#252;lsenfr&#252;chte und Salate. Damit er sein Aroma optimal entfaltet, sollten Sie Oregano beim Kochen erst gegen Ende der Garzeit zugeben. Durch langes Mitkochen wird Oregano unangenehm bitter.<br />
Oregano wirkt appetitanregend, lindernd bei Erkrankungen im Magen- und Darm-trakt, bakterien- und virenhemmend, wassertreibend, leicht beruhigend, hilfreich bei Atembeschwerden, Husten und Bronchitis sowie bei Entz&#252;ndungen im Mundbereich. &#196;u&#223;erlich angewandt wirkt Oregano hautberuhigend und schmerzstillend.</p>
<p>Pfefferminze<br />
Die Pfefferminze ist eine Kreuzung aus gr&#252;ner Minze und Wasserminze. In Deutschland wir die Pflanze seit etwa 300 Jahren kultiviert und gilt als eines der bew&#228;hrtesten Heilmittel der Volksmedizin. Mit ihrem hohen Gehalt an &#228;therischen &#214;len, Gerb- und Bitterstoffen ist die  Pfefferminze eine sehr vielseitige Heilpflanze.<br />
Sie hilft bei Magen-Darm-Problemen, denn als Tee angewandt reguliert Pfefferminze die Verdauungsfunktionen. Sie l&#246;st krampfartige Magen- und Darmbeschwerden und mildert Bl&#228;hungen und Durchfall. Bei Kopfschmerzen und Migr&#228;ne hilft Pfefferminz&#246;l, das auf Schl&#228;fen und Stirn aufgetragen wird, genausogut wie eine leichte Schmerztablette. Pfefferminz&#246;l eignet sich auch sehr gut zu Inhalation. Es lockert festsitzendes Sekret in den Atemwegen und beschleunigt die Abheilung von Schnupfen.</p>
<p>Ringelblume<br />
Die Ringelblume hei&#223;t auf lateinisch Calendula und hat als Heilpflanze eine lange Tradition. F&#252;r die Herstellung von Salben, Tinkturen oder anderen Arzneimittel werden die leuchtend gelben Bl&#252;ten verwendet. Sie enthalten Flavonoide, &#228;therische &#214;le, Glykoside, Bitterstoffe und Saponine. Diese Wirkstoffe haben einen entz&#252;ndungshemmenden und wundheilungsf&#246;rdernden Effekt. Deshalb werden Calendula-Extrakte vor allem &#228;u&#223;erlich zur Wundbehandlung und Regeneration von Haut und Schleimh&#228;uten angewandt. </p>
<p>Rosmarin<br />
Rosmarin stammt aus dem Mittelmeerraum und wird vermutlich seit mehr als 3000 Jahren als Gew&#252;rz- und Arzneipflanze genutzt. In Griechenland war er der G&#246;ttin Aphrodite geweiht, die R&#246;mer schm&#252;ckten damit die Bildnisse ihrer Hausg&#246;tter. Christliche M&#246;nche brachten den Rosmarin nach Mitteleuropa. Seit der Zeit Karls des Gro&#223;en wird er in den meisten wichtigen Kr&#228;uterb&#252;chern als vielseitiges Heilmittel empfohlen. Der Rosmarinstrauch mit den nadelartigen Bl&#228;ttern stammt aus der Familie der Lippenbl&#252;tler und enth&#228;lt reichlich &#228;therisches &#214;l sowie Gerbstoffe, Saponine, Flavonoide und Bitterstoffe. Diese Inhaltsstoffe wirken verdauungsf&#246;rdernd, bakterien- und pilzhemmend, antiseptisch, antioxidativ, d.h. freie Radikale werden neutralisiert. Rosmarin hat eine schmerzlindernde, entkrampfende und durchblutungsf&#246;rdernde Wirkung. Das &#228;therische &#214;l des Rosmarins hat eine anregende und belebende Wirkung. Es bringt den Kreislauf in Schwung, f&#246;rdert die Durchblutung und aktiviert den gesamten Stoffwechsel. Auf diese Weise vitalisiert es den K&#246;rper, wirkt Ersch&#246;pfungszust&#228;nden entgegen und vermag das innere Gleichgewicht wieder herzustellen.</p>
<p>Salbei<br />
Salbei ist eine alte  Gew&#252;rzpflanze, die vor allem in den Tropen und Subtropen mit &#252;ber 500 Arten vorkommt. Doch auch bei uns wird Salbei in den G&#228;rten kultiviert. Die Bl&#228;tter  des Salbei sind nicht nur als ein schmackhaftes K&#252;chengew&#252;rz beliebt, sie haben auch zahlreiche Heilwirkungen. Salbeibl&#228;tter enthalten Gerbstoffe, die Krankheitskeime hemmen und entz&#252;ndliche Prozesse an den Schleimh&#228;uten lindern. Vor allem Entz&#252;ndungen in Mund und Rachen wie Zahnfleischentz&#252;ndung, Mandelentz&#252;ndung, Halsweh, k&#246;nnen mit Salbei-Gurgell&#246;sungen sehr gut gemildert werden. Salbeizubereitungen wirken auch verdauungsf&#246;rdernd, krampfl&#246;send, adstringierend, desinfizierend, schwei&#223;hemmend und beruhigend. Sie helfen so bei Magenschmerzen, Bl&#228;hungen oder Darmkr&#228;mpfe zu lindern.</p>
<p>Spitzwegerich<br />
Die Pflanze w&#228;chst auf Wiesen und Weiden und ist in Europa und Asien weit verbreitet. Verwendet wird das Spitzwegerichkraut; es enth&#228;lt Schleimstoffe, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Glykoside, Kiesels&#228;ure und Vitamin C. Der Spitzwegerich ist zwar schleimhaltig, wirkt aber gleichzeitig schleiml&#246;send und auswurff&#246;rdernd. Besonders gut kann die reizmildernde, schwach antibakteriell wirkende Heilpflanze bei Bronchitis  eingesetzt werden. Auch hilft sie bei Entz&#252;ndungen von  Magen und Darm und ist wegen der in ihr enthaltenen Kiesels&#228;ure wunderbar aufbauend.</p>
<p>Stiefm&#252;tterchen<br />
Als Zierblume im Garten ist die kleine Pflanze mit den verschieden gef&#228;rbten Bl&#252;ten wohlbekannt. Sie hat aber auch als Heilpflanze in der Volksmedizin eine Bedeutung. Das Kraut der Stiefm&#252;tterchen enth&#228;lt Salicyls&#228;ure-Verbindungen, Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Saponine. Diese Inhaltsstoffe sind besonders bew&#228;hrt bei fiebrigen Bronchialinfekten, die mit trockenem Husten einhergehen. Stiefm&#252;tterchen-Extrakt eignet sich daneben auch zur &#228;u&#223;erlichen Anwendung bei Hautproblemen, beipielsweise bei chronischen Ekzemen oder bei Akne.</p>
<p>Thymian<br />
Der Thymian ist ein hoch aromatischer, buschiger Zwergstrauch, dessen Kraut reichlich &#228;therische &#214;le, das Thymol, sowie Bitterstoffe und Gerbstoffe enth&#228;lt.<br />
Es ist in den L&#228;ndern des Mittelmeerraumes und im Kaukasus beheimatet, w&#228;chst aber seit mehr als tausend Jahre auch schon n&#246;rdlich der Alpen.<br />
Thymian wirkt appetit-und verdauungsanregend, bl&#228;hungslindernd, harntreibend, hustenlindernd und schleiml&#246;send, leicht bakterienhemmend und &#228;u&#223;erlich angewendet durchblutungsf&#246;rdernd. Die Heilpflanze wird besonders bei Bronchitis und Reizhusten eingesetzt. Zur Behandlung von Entz&#252;ndungen des Mund- und Rachenraumes eignet sich besonders ein Aufgu&#223; als Sp&#252;l- und Gurgelmittel. Bei Ischias, Rheumatismus, Verstauchungen, R&#252;cken- oder Muskelschmerzen k&#246;nnen Kr&#228;uterkompressen oder Salben und &#214;l mit Thymian Linderung verschaffen. Ein Bad oder Fu&#223;bad mit Thymian schlie&#223;lich f&#246;rdert die Durchblutung und regt den Kreislauf an.<br />
In der K&#252;che kommt Thymian in zahlreichen Gew&#252;rz- und Kr&#228;utermischungen vor, z.B. in den franz&#246;sischen „Herbes de Provence“.</p>
<p>Wacholder<br />
Bei den Germanen galt der Wacholder als Zauberpflanze: der Rauch des Wacholderholzes sollte Hexen und b&#246;se Geister vertreiben. Im Mittelalter wurden die Beeren bereits medizinisch eingesetzt. Wacholder wirkt harntreibend, bl&#228;hungslindernd, magenst&#228;rkend, appetit- und verdauungsf&#246;rdernd, leicht husten- und schleiml&#246;send, &#228;u&#223;erlich hautreizend, durchblutungsf&#246;rdernd und schmerzlindernd.<br />
Wacholderbeeren verleihen vor allem Wildgerichten ein feines Aroma. &#220;ppige So&#223;en und fettes Fleisch werden mit Wacholder nicht nur schmackhafter, sondern auch bek&#246;mmlicher. </p>
<p>Zwiebel<br />
Die Zwiebel wird dank ihrer vielf&#228;ltigen Geundheitswirkung als die „K&#246;nigin des Gem&#252;ses“ bezeichnet. In China ist sie seit mindestens 5000 Jahre bekannt, die alten &#196;gypter, Griechen und R&#246;mer sch&#228;tzten die „Jungfrau mit den sieben H&#228;uten“ als Wunderpflanze und schrieben ihr zahlreiche heilende Kr&#228;fte zu. Auch bei uns hat die Zwiebel als wirksames Hausmittel eine lange Tradition. Sie enth&#228;lt ungef&#228;hr zw&#246;lf verschiedene Substanzen, die &#228;hnliche Wirkung wie Antibiotika haben. Das sind vor allem schwefelhaltige Verbindungen wie Alliin, Allicin, Polysulfide und das Tr&#228;nen der Augen verursachende Propanthialoxid. Zwiebeln enthalten viel Vitamin C und Mineralstoffe. Die Wirkstoffe in der Zwiebel wirken bakterienhemmend, blutfett- und blutdrucksenkend, sowie antioxidativ, sie hemmen die vermehrte Bildung freier Radikale. Durch ihre starke antibakterielle Wirkung beugt die Zwiebel Infektionen vor und hilft bei grippalen Infekten mit Husten und Schnupfen. F&#252;r &#228;u&#223;erliche Anwendungen, z.B. bei entz&#252;ndlichem Hautausschlag, sind Umschl&#228;ge oder Auflagen mit Zwiebelsud geeignet. Bei innerlichen Entz&#252;ndungen wie Halsentz&#252;ndung oder Blasenkatarrh helfen Zwiebelsaft oder Zwiebeltee.</p>
<p>Sehr verehrte Zuh&#246;rerinnen und Zuh&#246;rer, das war nun eine Auswahl der wichtigsten heimischen Heilpflanzen mit ihrer Wirkweise und Anwendung. Wer sich ausf&#252;hrlicher mit diesem Thema befassen m&#246;chte, findet eine reichliche Auswahl an entsprechender Literatur im Buchhandel.</p>
<p>Ich danke f&#252;r Ihre Aufmerksamkeit.</p>
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		<title>Blockpraktikum Allgemeinmedizin in der GP Sch&#246;fweg</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 20:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
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		<title>Hautkrebsscreening</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 11:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.I.Schoder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorbeugen ist besser als Heilen]]></category>
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		<description><![CDATA[Hautkrebs nimmt zu &#8211; wie kann ich vorbeugen ?
Viele Krebserkrankungen sind heilbar, wenn sie fr&#252;h genug erkannt werden. Das gilt besonders f&#252;r die weltweit h&#228;ufigste Krebserkrankung, den Hautkrebs, da die Haut direkt betrachtet werden kann. Rund 140 000 Menschen erkranken pro Jahr allein in Deutschland neu an Hautkrebs. Verst&#228;rkt wird dies durch das zunehmende &#228;lter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hautkrebs nimmt zu &#8211; wie kann ich vorbeugen ?</strong></p>
<p>Viele Krebserkrankungen sind heilbar, wenn sie fr&#252;h genug erkannt werden. Das gilt besonders f&#252;r die weltweit h&#228;ufigste Krebserkrankung, den Hautkrebs, da die Haut direkt betrachtet werden kann. Rund 140 000 Menschen erkranken pro Jahr allein in Deutschland neu an Hautkrebs. Verst&#228;rkt wird dies durch das zunehmende &#228;lter werden der Bev&#246;lkerung, denn ab einem Alter von 50 Jahren treten die h&#228;ufigeren Hautkrebserkrankungen – der  „helle Hautkrebs“ wie das Basalzellkarzinom und das spinozellul&#228;re Karzinom – vermehrt auf. Die H&#228;ufigkeit des „schwarzen Hautkrebs“- des malignen Melanoms – steigt sehr viel schneller an als die anderer Tumoren. Das Risiko, an einem Hautkrebs zu erkranken, ist so gro&#223; wie in keiner  Generation zuvor.<br />
<span id="more-125"></span><br />
<strong>Worin liegen die Ursachen ?</strong><br />
Der gr&#246;&#223;te Risikofaktor f&#252;r die Entstehung von Hautkrebs ist die &#252;berm&#228;&#223;ige Sonnenbestrahlung. Der Mensch braucht das Sonnenlicht, die Sonne f&#246;rdert die Vitalit&#228;t und seelische Ausgeglichenheit, sie regt die Bildung von Vitamin D an, das den Knochenbau und das Immunsystem st&#228;rkt. Aber die UV-Strahlung im Sonnenlicht kann auch eine fatale Auswirkung auf die menschliche Haut haben: Hautkrebs.<br />
Durch die stete Abnahme der sch&#252;tzenden Ozonschicht, die die gef&#228;hrliche UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht absorbiert, sind wir heutzutage einer vermehrten UV-Bestrahlung ausgesetzt. Durch das ge&#228;nderte Freizeitverhalten dank k&#252;rzerer Wochenarbeitszeit, billiger Fl&#252;ge in s&#252;dliche Urlaubsregionen und dem Wunsch nach modisch gebr&#228;unter Haut nimmt die Gefahr zu, einen Sonnenbrand zu erleiden. Auch intensivere Sonnenb&#228;der vergisst die Haut nicht. Rein oberfl&#228;chlich erholt sich Ihre Haut vom Bad in der Sonne. In der Tiefe der Haut hat sich dieser Sonnenschaden aber unwiderruflich eingebrannt. Die Folgen sind vorzeitige Hautalterung mit vermehrter Faltenbildung und unter Umst&#228;nden sogar Hautkrebs. Das soll nat&#252;rlich nicht hei&#223;en, dass jeder Sonnenbrand automatisch Hautkrebs verursacht, aber die zunehmende Summe der Strahlenbelastung, die  auch durch die Ben&#252;tzung von Solarien erh&#246;ht wird, kann dazu f&#252;hren.<br />
Weitere Risikofaktoren sind ein heller Hauttyp, wenn Sie von Natur aus blond oder rothaarig sind, wenn Sie viele Sommersprossen oder andere Pigmentmale haben oder in Ihrer Familie bereits jemand an einem malignen Melanom erkrankt ist.<br />
Besonders gef&#228;hrdet sind S&#228;uglinge und Kinder, da deren Haut noch um ein Vielfaches empfindlicher und damit schutzbed&#252;rftiger ist als die von Erwachsenen. Die empfindliche Kinderhaut sollte immer durch sonnendichte Kleidung, sch&#252;tzende Kopfbedeckung, Sonnenbrille und kindgerechten Sonnencremes vor der sch&#228;digenden UV-Strahlung gesch&#252;tzt werden und die Mittagssonne sollte gemieden werden. Erwachsenen sollten sich nat&#252;rlich genauso verhalten.</p>
<p>Seit dem 01.07.2008 ist in Deutschland bundesweit als neue Pr&#228;ventionsleistung das <strong>Hautkrebs-Screening</strong> eingef&#252;hrt. Jeder Versicherte kann diese Untersuchung  ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre bei seinem Hausarzt, seiner Haus&#228;rztin kostenlos in Anspruch nehmen. Sinn dieser Fr&#252;herkennungsma&#223;nahme ist, bereits Vorstufen des „hellen“ Hautkrebses und Fr&#252;hstadien des „schwarzen“ Hautkrebses zu erkennen und so rechtzeitig einer Behandlung zuf&#252;hren zu k&#246;nnen und damit die Chancen zu erh&#246;hen, eine Heilung zu erzielen.<br />
Die Risikofaktoren f&#252;r den Hautkrebs sind klar definiert und k&#246;nnen von einem erfahrenen Arzt schnell aufgedeckt werden. Die Hautkrebs-Fr&#252;herkennungsuntersuchung  geht schnell und tut nicht weh. Fr&#252;hzeitig entdeckt, ist Hautkrebs heilbar.</p>
<p><strong>N&#252;tzen Sie Ihren Anspruch und sprechen Sie Ihre Haus&#228;rztin, ihren Hausarzt auf diese Untersuchung an!</strong></p>
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		<title>Wie neugeboren durch Fasten</title>
		<link>http://www.praxis-schoefweg.de/2009/01/04/wie-neugeboren-durch-fasten/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 16:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.I.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugen ist besser als Heilen]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich zur&#252;ckziehen vom Alltagsstress, Einkehr halten, zur Ruhe kommen, sich auf sich selbst besinnen, einfach und aus sich selbst leben &#8211; immer mehr Menschen in unserer Leistungsgesellschaft sp&#252;ren in sich ein tiefes Bed&#252;rfnis nach solch einer Lebensweise, und wenn es auch nur im Urlaub m&#246;glich w&#228;re. Und auf der suche nach dieser Entspannung st&#252;rzen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich zur&#252;ckziehen vom Alltagsstress, Einkehr halten, zur Ruhe kommen, sich auf sich selbst besinnen, einfach und aus sich selbst leben &#8211; immer mehr Menschen in unserer Leistungsgesellschaft sp&#252;ren in sich ein tiefes Bed&#252;rfnis nach solch einer Lebensweise, und wenn es auch nur im Urlaub m&#246;glich w&#228;re. Und auf der suche nach dieser Entspannung st&#252;rzen sich die Stressgeplagten in eine Vielzahl von sogenannten „Wellness-Angeboten“, in denen sie lernen sollen, sich wohlzuf&#252;hlen.<br />
<em>Dabei gibt es eine ganz einfache Methode, sich neu zu entdecken, gleichzeitig auch noch abzunehmen, zu entschlacken, den K&#246;rper zu entlasten, ohne einen teuren Urlaub buchen zu m&#252;ssen &#8211; n&#228;mlich das Fasten.</em><br />
Essen und Nichtessen sind wie Wachen und Schlafen, wie Spannung und Entspannung; sind wie Pole, zwischen denen sich menschliches Leben ereignet.<br />
<strong>Was ist Fasten?</strong><br />
Fasten ist eine naturgegebene Form des menschlichen Lebens.<br />
Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ern&#228;hrung und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann.<br />
Fasten ist eine Verhaltensweise von selbst&#228;ndigen Menschen, die sich frei entscheiden k&#246;nnen.<br />
Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner K&#246;rperzellen, seine Seele und seinen Geist.<br />
Fasten ist die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben oder wieder in Form zu kommen.<br />
Au&#223;erdem hilft es jedem Menschen, seine Lebensweise zu &#228;ndern, falls das n&#246;tig ist.<br />
<strong>Was ist Fasten nicht?</strong><br />
Fasten ist nicht Hungern.<br />
Fasten hat nichts zu tun mit Entbehrung und Mangel.<br />
Fasten bedeutet nicht: weniger essen.<br />
Fasten bedeutet nicht: Abstinenz von Fleisch am Freitag; das w&#228;re nur Verzicht.<br />
Fasten ist nicht Schw&#228;rmerei von Sektierern.<br />
Fasten mu&#223; nicht unbedingt mit Religion zu tun haben.<br />
<strong>Die 5 Grundregeln des Fastens:</strong><br />
Nichts essen  – f&#252;r eine, zwei oder mehr Wochen, nur trinken: Tee, Gem&#252;sebr&#252;hen, Obst- oder Gem&#252;ses&#228;fte- und Wasser, mehr als der Durst verlangt.<br />
Alles weglassen, was nicht lebensnotwendig ist:<br />
Nikotin und Alkohol in jeder Form, S&#252;&#223;igkeiten und Kaffee; Medikamente, soweit entbehrlich- auf jeden Fall aber Entw&#228;sserungstabletten, Appetitz&#252;gler und Abf&#252;hrmittel.<br />
Sich vom Alltag l&#246;sen: Weg vom Terminkalender und Telefon, Verzicht auf Illustrierte, Radio, Fernsehen. Statt Reiz&#252;berflutung von au&#223;en- Begegnung mit sich selbst; statt  sich der Steuerung von au&#223;en zu unterwerfen- sich der Innensteuerung &#252;berlassen.<br />
Sich nat&#252;rlich verhalten: Das tun, was dem K&#246;rper guttut, wonach der K&#246;rper verlangt. Der Ersch&#246;pfte soll sich ausschlafen, der Bewegungsfreudige soll wandern, Sport treiben, schwimmen. Das tun, was Spa&#223; macht!<br />
Alle Ausscheidungen f&#246;rdern: Den Darm regelm&#228;&#223;ig entleeren, die Nieren durchsp&#252;len, schwitzen, abatmen, Haut und Schleimh&#228;ute pflegen.<br />
<strong>Fastenformen:</strong><br />
Man unterscheidet verschiedene Arten des Fastens:<br />
Wasserfasten &#8211; gutes Quell- oder Mineralwasser, 1 ½ -2-3 Liter pro Tag.<br />
Null-Di&#228;t &#8211; Wasserfasten mit Gabe von Vitaminen und Mineralien.<br />
Teefasten &#8211; dreimal am Tag 2 Tassen Tee aus verschiedenen Kr&#228;utern &#8211; ohne Honig. Wasser zwischendurch.<br />
Schleimfasten &#8211; f&#252;r Magen- und Darm-Empfindliche besonders geeignet.<br />
Rohs&#228;ftefasten &#8211; 3- bis 5mal t&#228;glich 1 Glas frischgepressten Obst- oder Gem&#252;sesaft, dazwischen Wasser.<br />
Molkefasten &#8211; 1 Liter Molke, &#252;ber den Tag verteilt, erg&#228;nzt durch Kr&#228;utertees und Frischpflanzens&#228;fte<br />
Buchinger-Fasten &#8211; Kr&#228;utertees, hei&#223;e Gem&#252;sebr&#252;hen, Obst- und Gem&#252;se-S&#228;fte. Als die abwechslungsreichste Fastenform hat sich das Buchinger.Fasten als die geeignetste Form des selbst&#228;ndigen Fastens bew&#228;hrt.<br />
<strong>Welchen Gewinn erreicht man durch Fasten?</strong><br />
Fasten ist die beste M&#246;glichkeit, aus dem Zuviel unserer konsumbetonten Zeit herauszufinden; ma&#223;voll essen und sinnvoll genie&#223;en zu lernen.<br />
Fasten als Hilfe zur L&#246;sung aus der Abh&#228;ngigkeit von Medikamenten und Genu&#223;mitteln.<br />
Fasten zur Entstauung und Entspeicherung von verschlacktem Gewebe, das gleichzeitig schmerzfrei wird und sich „wohlig“ anf&#252;hlt.<br />
Fasten f&#252;hrt zu sch&#246;ner Haut und zur Straffung aller Bindegewebe.<br />
Fasten als eines der wenigen, erfolgreichen biologischen Entgiftungsmittel in einer schadstoffbelasteten Umwelt.<br />
Fasten zur Erhaltung der k&#246;rperlichen und geistigen Leistungsf&#228;higkeit, vor allem f&#252;r die Wechseljahre der Frau, f&#252;r die „midlife-crisis“ des Mannes.<br />
Fasten im Hinblick auf das Altern &#8211; es kann das biologische Altern nicht verhindern, vermag aber vorzeitige Alterungsvorg&#228;nge aufzuhalten.<br />
Fasten als Fr&#252;hheilverfahren gewinnt zunehmende Bedeutung in einer Zeit, in der es m&#246;glich wurde, Risikofaktoren f&#252;r ernste Krankheiten (&#220;bergewicht,  Diabetes mellitus, zu hoher Blutdruck, Herzinfarkt, Arterienverkalkung, um nur einige zu nennen) fr&#252;hzeitig zu erkennen.<br />
Fasten als klinisches Heilfasten &#8211; die wirkungsvollste und ungef&#228;hrlichste Behandlungsm&#246;glichkeit bei ern&#228;hrungsabh&#228;ngigen Stoffwechselerkrankungen. Dr. Buchinger sagt vom langen Fasten, es sei ein „k&#246;niglicher Heilweg“ f&#252;r viele akute und chronische Krankheiten. Dies kann jeder Fastenarzt aus eigener Erfahrung best&#228;tigen.<br />
<strong>Wer darf selbst&#228;ndig fasten?</strong><br />
Jeder, der sich f&#252;r gesund und leistungsf&#228;hig f&#252;hlt, der sich zutraut, Disziplin zu halten und Verzicht zu &#252;ben.<br />
<strong>Wie kann ich am besten fasten?</strong><br />
Am leichtesten fastet es sich in einer Gruppe von Gleichgesinnten. Ausgesprochen anregend kann das Fasten werden, wenn es sich dabei um Freunde handelt. Die Gruppe sollte sich regelm&#228;&#223;ig treffen, Erfahrungen austauschen  und gemeinsam etwas unternehmen. In einer Fastengemeinschaft vervielfachen sich Erfahrungen, verdichten sich zwischenmenschliche Beziehungen und gedeiht gegenseitige Hilfe. F&#252;r die Fastenwoche kann ein fastenerfahrener Arzt/&#196;rztin zu Rate gezogen werden oder die Gruppe  von einer Fastenleiterin begleitet werden.<br />
Entdecken Sie sich neu! Machen Sie es, wie viele Menschen es tun: Packen Sie die Gelegenheit zum Fasten beim Schopf &#8211; oder planen Sie ein Kurzzeitfasten fest ein, einmal, zweimal im Jahr.<br />
F&#252;r den Einstieg in ein Erstfasten brauchen Sie etwas Mut und die Lust, Neues zu entdecken. Und Sie brauchen Ruhe, Geborgenheit und W&#228;rme, um diese Zeit wirklich nutzen zu k&#246;nnen.<br />
G&#246;nnen Sie sich diese au&#223;ergew&#246;hnliche Erfahrung!</p>
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		<title>Landschaft um Sch&#246;fweg</title>
		<link>http://www.praxis-schoefweg.de/2008/05/17/landschaft-um-schoefweg/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 10:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sentenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schöfweg]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.praxis-schoefweg.de/2008/05/17/landschaft-um-schoefweg/attachment/123/" rel='attachment wp-att-123' title='p1010503n.JPG' class="liimagelink"><img src='http://www.praxis-schoefweg.de/wp-content/uploads/2008/05/p1010503n.JPG' alt='p1010503n.JPG' /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Programm Psychosomatische Grundversorgung</title>
		<link>http://www.praxis-schoefweg.de/2008/02/02/programm-psychosomatische-grundversorgung/</link>
		<comments>http://www.praxis-schoefweg.de/2008/02/02/programm-psychosomatische-grundversorgung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 22:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Programm. Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kursweiterbildung Psychosomatische Grundversorgung
des &#196;PWK f&#252;r Psychotherapie und Psychoanalyse Ostbayern e.V.
Teil: Theorie und verbale Interventionen 
Sonntag:
10:00 &#8211; 10:30	  Eintreffen der TeilnehmerInnen und Zimmerbelegung
11:00 &#8211; 11:45     Begr&#252;&#223;ung, Erwartungen der TeilnehmerInnen an das Seminar,
11:45 &#8211; 12:30	Vorstellung der Referentin, der Referenten und der TeilnehmerInnen  
13:30 &#8211; 14:30	 gemeinsames Mittagessen
15:30 &#8211; 16:15 	Was bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kursweiterbildung Psychosomatische Grundversorgung</strong><br />
des &#196;PWK f&#252;r Psychotherapie und Psychoanalyse Ostbayern e.V.</p>
<p><strong>Teil: Theorie und verbale Interventionen</strong> </p>
<p><strong>Sonntag:</strong><br />
10:00 &#8211; 10:30	  Eintreffen der TeilnehmerInnen und Zimmerbelegung<br />
11:00 &#8211; 11:45     Begr&#252;&#223;ung, Erwartungen der TeilnehmerInnen an das Seminar,<br />
11:45 &#8211; 12:30	Vorstellung der Referentin, der Referenten und der TeilnehmerInnen  </p>
<p>13:30 &#8211; 14:30	 gemeinsames Mittagessen</p>
<p>15:30 &#8211; 16:15 	Was bedeutet psychosomatische Grundversorgung?<br />
16:15 &#8211; 17:00 	Sammlung „schwieriger&#8221; PatientInnen der TeilnehmerInnen<br />
17:30 &#8211; 18:15     Technik der psychosomatisch ausgerichteten Anamneseerhebung<br />
18:15 &#8211; 19:00      &#220;bungen zur Anamneseerhebung und zur verbalen Intervention</p>
<p><strong>Montag:</strong><br />
09:00 &#8211; 09:45	Basis&#252;berlegungen zur Arzt-Patienten Begegnung<br />
09:45 &#8211; 10:30	Fallarbeit, videografierte Gespr&#228;chssituationen<br />
11:00 &#8211; 11:45	Basis&#252;berlegungen zur Gespr&#228;chsf&#252;hrung<br />
11:45 &#8211; 12:30	Fallarbeit, videografierte Gespr&#228;chssituationen </p>
<p>15:30 &#8211; 16:15 	Der „schwierige“ Patient: Zugang und verbale Intervention<br />
16:15 &#8211; 17:00 	Fallarbeit, videografierte  Gespr&#228;chssituationen<br />
17:30 &#8211; 18:15     Essst&#246;rungen<br />
18:15 &#8211; 19:00     Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention</p>
<p><strong>Dienstag:</strong><br />
09:00 &#8211; 09:45	Einf&#252;hrung in die Krisenintervention mit Selbsterfahrung<br />
09:45 &#8211; 10:30	Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention<br />
11:00 &#8211; 11:45	Fortsetzung<br />
11:45 &#8211; 12:30	Fortsetzung</p>
<p>15:30 &#8211; 16:15 	Autonome Somatoforme St&#246;rung: am Beispiel Herzangstsyndrom<br />
16:15 &#8211; 17:00 	Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention<br />
17:30 &#8211; 18:15   Einf&#252;hrung PMR<br />
18:15 &#8211; 19:00   Praktische &#220;bung PMR</p>
<p>20:30 &#8211; 22:00	Einfluss des Geschlechts von &#196;rztin/Arzt und Patientin/Patient<br />
		      auf die Kommunikation (mit analytischer Filmbetrachtung)</p>
<p><strong>Mittwoch:</strong><br />
09:00 &#8211; 09:45	Selbstsch&#228;digung und Suizidalit&#228;t<br />
09:45 &#8211; 10:30	Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention<br />
11:00 &#8211; 11:45	Fortsetzung<br />
11:45 &#8211; 12:30	Fortsetzung<br />
Der Nachmittag steht zur freien Verf&#252;gung!<br />
Eventuell gemeinsam Osserwanderung und/oder Hochseilgarten</p>
<p><strong>Donnerstag:</strong><br />
09:00 &#8211; 09:45	Das Fibromyalgiesyndrom<br />
09:45 &#8211; 10:30	Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention<br />
11:00 &#8211; 11:45	Fortsetzung<br />
11:45 &#8211; 12:30 	Gruppenthema: &#220;bertragung und Gegen&#252;bertragung</p>
<p>15:30 &#8211; 16:15 	Funktionelle Sexualst&#246;rungen – vom Gespr&#228;ch zur Diagnose<br />
16:15 &#8211; 17:00 	Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention<br />
17:30 &#8211; 18:15     Video: beispielhafte Interviewsequenzen<br />
18:15 &#8211; 19:00     Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention</p>
<p><strong>Freitag:</strong><br />
09:00 &#8211; 09:45	Was ist Psychotherapie?<br />
			Behandlungsformen – tfPT, PSA, VT, GT, supportive PT<br />
09:45 &#8211; 10:30	Das schwere Gespr&#228;ch<br />
11:00 &#8211; 11:45	Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention<br />
11:45 &#8211; 12:30	Wunschthema der Gruppe, noch Offenes, Nachtr&#228;ge, ?</p>
<p>15:30 &#8211; 16:15 	Grupppenthema: Burn-out Syndrom<br />
16:15 &#8211; 17:00 	Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention<br />
17:30 &#8211; 18:15	Fortsetzung<br />
18:15 &#8211; 19:00     Fortsetzung</p>
<p><strong>Samstag:</strong><br />
09:00 &#8211; 09:45	Somatoforme Schmerzst&#246;rung: chronischer R&#252;ckenschmerz<br />
09:45 &#8211; 10:30	Gemeinsame Textarbeit am Thema<br />
11:00 &#8211; 11:45	Fallbezogene Gespr&#228;chsf&#252;hrung und verbale Intervention<br />
11:45 &#8211; 12:30	Somatopsychische St&#246;rung: Psychoonkologie<br />
13:30 &#8211; 14:15 	Die Schnittstellen der Versorgungsebenen: Hausarzt &#8211; Psychotherapeut &#8211; Fachklinik<br />
14:15 &#8211; 15:00	Abschlussdiskussion </p>
<p>Kaffeepausen jeweils 10:30 &#8211; 11:00 und 17:00 &#8211; 17:30</p>
<p><strong>Das Seminarprogramm sehen wir als ein Grundger&#252;st,<br />
dass je nach den W&#252;nschen und den Vorkenntnissen der TeilnehmerInnen<br />
und dem entstandenen Gruppenprozess gemeinsam modifiziert wird</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Informationen zur Behandlung mit Psychotherapie/Psychoanalyse</title>
		<link>http://www.praxis-schoefweg.de/2007/09/09/welche-patientinnen-und-patienten-kann-und-moechte-ich-behandeln/</link>
		<comments>http://www.praxis-schoefweg.de/2007/09/09/welche-patientinnen-und-patienten-kann-und-moechte-ich-behandeln/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 12:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Fibromyalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Konversion]]></category>
		<category><![CDATA[Neurose]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoonkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzstörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund meiner psychotherapeutisch/psychoanalytischen und allgemein-medizinischen Ausbildung
und meiner langj&#228;hrigen beruflichen Erfahrung sehe ich meine Kompetenz besonders in der Behandlung:
somatoformer St&#246;rungen
z.B. Herzangstsyndrom, Reizdarmsyndrom, somatoforme Schmerzst&#246;rungen, Fibromyalgiesyndrom, Prostatopathie, Erektionsst&#246;rungen, chron. M&#252;digkeitssyndrom)
psychosomatischer St&#246;rungen im engeren Sinne
Innere Medizin: z.B. Psychokardiologie, chronisch entz&#252;ndliche Darmerkrankungen
Dermatologie: z.B. Psoriasis, Neurodermitis,
Neurologie: z.B. unsystematisierter Schwindel
Gyn&#228;kologie und Geburtshilfe: z.B. chronic pelvic pain, Fluorgef&#252;hl, Hyperemesis  gravidarum
Orthop&#228;die: z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Aufgrund meiner psychotherapeutisch/psychoanalytischen und allgemein-medizinischen Ausbildung<br />
und meiner langj&#228;hrigen beruflichen Erfahrung sehe ich meine Kompetenz besonders in der Behandlung:</strong></h5>
<p><strong>somatoformer St&#246;rungen</strong><br />
z.B. Herzangstsyndrom, Reizdarmsyndrom, somatoforme Schmerzst&#246;rungen, Fibromyalgiesyndrom, Prostatopathie, Erektionsst&#246;rungen, chron. M&#252;digkeitssyndrom)</p>
<p><strong>psychosomatischer St&#246;rungen im engeren Sinne</strong><br />
<em>Innere Medizin:</em> z.B. Psychokardiologie, chronisch entz&#252;ndliche Darmerkrankungen<br />
<em>Dermatologie:</em> z.B. Psoriasis, Neurodermitis,<br />
<em>Neurologie:</em> z.B. unsystematisierter Schwindel<br />
<em>Gyn&#228;kologie und Geburtshilfe:</em> z.B. chronic pelvic pain, Fluorgef&#252;hl, Hyperemesis  gravidarum<br />
<em>Orthop&#228;die:</em> z.B. chronifizierte R&#252;cken- und Kreuzschmerzen<br />
<em>HNO:</em> z.B. Tinnitus, Globus pharyngis, Glossodynie</p>
<p><strong>somatopsychischer St&#246;rungen</strong><br />
also Patienten, die an der Aufgabe scheitern eine schwerere, meist chronische k&#246;rperliche Erkrankung in ihr Leben zu integrieren<br />
(z.B. Multiple Sklerose; schwere rheumatische Erkrankung; Karzinomerkrankung; chron. Herzerkrankung, wie KHK, SM-Implantation, bes. intrakardiale Defi-Implantation)</p>
<p><strong>neurotischer St&#246;rungen</strong><br />
(z.B. Angstkrankheiten, depressive St&#246;rungen, Hysterie, Konversionsst&#246;rungen, Zwangsst&#246;rungen)</p>
<p><strong>Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rungen</strong><br />
darunter werden schwerere St&#246;rungen der Pers&#246;nlichkeitsstruktur verstanden die zeit&#252;berdauernd tiefgehend verankert sind und l&#228;nger dauernden Therapien bed&#252;rfen<br />
(z.B. narzisstische, also die Selbstwertregulation betreffende St&#246;rungen; Borderline Pers&#246;nlichkeiten, posttraumatische Belastungsst&#246;rungen, dissoziative Bewusstseinsst&#246;rungen)</p>
<p><strong>Krisenintervention</strong><br />
(z.B. bei Burn-out Syndrom, akuten Dekompensationen)</p>
<h5><strong>Welche Formen der Psychotherapie f&#252;hre ich durch?</strong></h5>
<p><strong>Ich f&#252;hre analytische, auf das St&#246;rungsbild adaptierte Einzel-Psychotherapien bei Erwachsenen durch in Form von</strong></p>
<p><strong><em>tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapien:</em></strong><br />
<strong>Krisenintervention</strong> (max. 6 Sitzungen)<br />
<strong>Kurzzeittherapie</strong> (max. 25 Sitzungen, 1x/Woche)<br />
<strong>Langzeittherapie</strong>  (im Regelfall bis 80, in Ausnahmen 100-120 Sitzungen, 1x/Woche)</p>
<p><strong><em>psychoanalytischer Therapien:</em></strong><br />
im „Standardsetting“ (im Liegen auf der Couch, 2-3(-4)x/Woche, bis 300 Stunden, in begr&#252;ndeten Ausnahmen mehr)<br />
modifiziert (im Sitzen &#252;ber Eck, 1-2x/Woche, bis 300, in begr&#252;ndeten Ausnahmen mehr) als strukturbezogene Psychotherapie (nach G. Rudolf mit Elementen der psychoanalytisch-interaktionellen Therapie nach Heigl-Evers und der `transference focused psychotherapie` nach Kernberg, Clarkin)</p>
<p><strong><em>psychoonkologischer Therapien:</em></strong> (z.B. im Rahmen des DMP Brustkrebs f&#252;r Versicherte der AOK auf &#220;berweisung des koordinierenden Arztes)<br />
Einzel- und Gruppensitzungen (2-6 Sitzungen)<br />
psychotherapeutisch-psychoonkologische Behandlung (so oft erforderlich).</p>
<h5><strong>Wie geschieht die Anmeldung?</strong></h5>
<p>Die Patientin/der Patient meldet sich telefonisch in der Gemeinschaftspraxis und wird von mir alsbald zur&#252;ckgerufen (ich kann unter der Psychotherapiesitzung nicht erreichbar sein).<br />
Die Wartezeit auf ein Erstgespr&#228;ch werde ich m&#246;glichst kurz (unter 4 Wochen) zu halten versuchen. Bis zum Beginn der Psychotherapie wird eine Wartezeit unvermeidbar sein.<br />
Nach dem Erstgespr&#228;ch besteht die M&#246;glichkeit zu Probestunden (5 bis 8) bevor die Entscheidungen gemeinsam zu f&#228;llen sind:<br />
Psychotherapie ja oder nein? Wenn ja, in welcher Form?<br />
Anschlie&#223;end ist ein Antrag auf Psychotherapie bei der Krankenkasse zu stellen.</p>
<h5><strong>Kommunikation?</strong></h5>
<p>Aus meiner haus&#228;rztlichen Erfahrung scheint mir die Zusammenarbeit mit der/m &#252;berweisenden &#196;rztin/Arzt wesentlich:<br />
jede Patientin/jeder Patient erh&#228;lt sobald die Entscheidung getroffen ist einen Arztbrief von mir zur Weitergabe;<br />
(zu beachten bleibt im interkollegialen Austausch der besondere Vertrauensschutz, den die Psychotherapie als Grundlage braucht!).</p>
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		<title>Was ist psychoanalytische Psychotherapie?</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 12:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlungsangebot]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Psychoanalytische Psychotherapie umfasst ein Spektrum von verstehend-aufdeckenden Behandlungsangeboten f&#252;r psychische und psychosomatische St&#246;rungen, das auf wissenschaftlich fundierten Theorien und Praxismodellen zur psychischen Entwicklung, zur therapeutischen Beziehung und St&#246;rungslehre basiert.
Psychoanalytische Psychotherapie zielt auf das Verst&#228;ndnis unbewusster Konflikte, auf eine St&#228;rkung des Ichs, auf Sensibilisierung f&#252;r maligne Abwehrmechanismen und auf die F&#246;rderung pers&#246;nlicher Ressourcen.
Dieser kurative Prozess findet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Psychoanalytische Psychotherapie</strong> umfasst ein Spektrum von verstehend-aufdeckenden Behandlungsangeboten f&#252;r psychische und psychosomatische St&#246;rungen, das auf wissenschaftlich fundierten Theorien und Praxismodellen zur psychischen Entwicklung, zur therapeutischen Beziehung und St&#246;rungslehre basiert.<br />
Psychoanalytische Psychotherapie zielt auf das Verst&#228;ndnis unbewusster Konflikte, auf eine St&#228;rkung des Ichs, auf Sensibilisierung f&#252;r maligne Abwehrmechanismen und auf die F&#246;rderung pers&#246;nlicher Ressourcen.<br />
Dieser kurative Prozess findet im Rahmen einer tragenden und konfliktf&#228;higen Beziehung statt, die sich einem wohlverstandenen Abstinenz- und Neutralisationsgebot verpflichtet und den Patienten zur Selbstoffenbarung ermutigt.<br />
<strong>Psychoanalytische Standardtechniken werden flexibel an das jeweilige St&#246;rungsbild angepasst und entspechend modifiziert.</strong><br />
Wenn es sich um unbewusste Konflikte auf hohem Integrationsniveau oder Pers&#246;nlichkeit handelt, empfiehlt sich &#8211; bei stabilem Arbeitsb&#252;ndnis &#8211; die Analyse von Wunsch und Abwehr auf der Ebene der &#220;bertragungs-Gegen&#252;bertragungsinszenierung, der Assoziation und der Deutung.<br />
Geht es um St&#246;rungen mit fragilem Integrationsniveau, in deren Zentrum eine aggressive und destuktive Dynamik steht, kommen interaktionelle Techniken zur Anwendung.</p>
<p>Ich habe diese pr&#228;gnante und doch differenzierte Erkl&#228;rung aus der Homepage des Psychologischen Instituts der Universit&#228;t Z&#252;rich &#252;bernommen.</p>
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		<title>Jugendgesundheitsuntersuchung</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 11:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugen ist besser als Heilen]]></category>
		<category><![CDATA[J1]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgesundheitsuntersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gr&#252;&#223; Gott an alle Jugendlichen und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten!
Leider wird die Chance zu dieser Vorsorgeuntersuchung viel zu wenig genutzt. 
Die J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung 1) schlie&#223;t die L&#252;cke der Vorsorgeuntersuchungen zwischen dem Ende der Kindheit und dem Eintritt in das jugendliche Erwachsenenalter und ist f&#252;r alle Jugendlichen vom Anfang des 13. bis Ende des 15. Lebensjahres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gr&#252;&#223; Gott an alle Jugendlichen und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten!</strong></p>
<p><strong>Leider wird die Chance zu dieser Vorsorgeuntersuchung viel zu wenig genutzt.</strong> </p>
<p>Die <strong>J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung 1)</strong> schlie&#223;t die L&#252;cke der Vorsorgeuntersuchungen zwischen dem Ende der Kindheit und dem Eintritt in das jugendliche Erwachsenenalter und ist f&#252;r alle Jugendlichen vom Anfang des 13. bis Ende des 15. Lebensjahres vorgesehen. Sie wird von allen Krankenkassen bezahlt.<br />
Es handelt sich zun&#228;chst einmal um die Befragung des/der Jugendlichen &#252;ber k&#246;rperliche Beschwerden und Probleme. Daran schlie&#223;t sich eine gr&#252;ndliche k&#246;rperliche Untersuchung an, um Fehlentwicklungen zu entdecken und rechtzeitig Wege aufzuzeigen, um diese in die richtigen Bahnen zu lenken. Beispielsweise werden h&#228;ufiger Wirbels&#228;ulenverkr&#252;mmungen mit Fehlhaltungen, Senk-Spreiz-Knickf&#252;&#223;e, &#220;bergewicht oder auch in diesem Alter schon erh&#246;hte Blutdruckwerte entdeckt. Angesprochen werden auch famili&#228;r bekannte Risikofaktoren wie z.B. erh&#246;hte  Cholesterinwerte oder Diabetes mellitus.<br />
An die k&#246;rperliche Untersuchung schlie&#223;t sich eine ausf&#252;hrliche Beratung zu festgestellten kleineren und gr&#246;&#223;eren Befunden an.<br />
Anschlie&#223;end erfolgt ein Abgleich des Impfstatus, um Impfl&#252;cken zu schlie&#223;en.<br />
F&#252;r die jungen M&#228;dchen gibt es seit kurzem das Angebot einer dreimaligen Impfung gegen HPV-Viren (Humane Papillomviren). Die Impfung f&#252;hrt zur Antk&#246;rperbildung gegen bestimmte sexuell &#252;bertragbare Viren, Mitverursacher f&#252;r Geb&#228;rmutterhalskrebs. Auch hierzu erfolgt eine ausf&#252;hrliche Beratung.</p>
<p>Abschlie&#223;end k&#246;nnen alle Fragen zu kleineren und gr&#246;&#223;eren Sorgen in der &#8220;so schwierigen  Pubert&#228;t&#8221; gestellt werden.<br />
<strong>Die J1 ist also ein volles, attraktives Programm f&#252;r Junge Menschen, die sich in einem bewegten und spannenden Lebensabschnitt befinden.</strong></p>
<p>Unsere Bitte an alle Jugendlichen und Eltern oder Erziehungsberechtigten:<br />
<strong>Nutzt/Nutzen Sie dieses Angebot!</strong></p>
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