GEMEINSCHAFTSPRAXIS in SCHÖFWEG

Allgemeinmedizin

Allergologie - Homöopathie - Naturheilverfahren - Psychotherapie - Psychoanalyse

Akademische Lehrpraxis der Technischen Universität München

Psychotherapie und Psychoanalyse

In unserer Praxis werden tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapien als Einzeltherapie meist einmal pro Woche im Sitzen in Form von
Kriseninterventionen (bis 10 Sitzungen),
Kurzzeittherapien (bis 25 Sitzungen) und
Langzeittherapien (bis max. 100 Sitzungen)
und analytische Psychotherapien als Einzeltherapie zwei bis dreimal pro Woche im Sitzen oder Liegen als Psychoanalyse (160 bis 300 Sitzungen) durchgeführt.

Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen und den Privatkassen (außer sie haben Psychotherapie ausdrücklich in ihrem Vertrag ausgeschlossen) auf Antrag für den oben genannten Umfang voll übernommen. Die psychotherapeutische Beziehung braucht Zeit zu ihrer Entwicklung. Die Sitzungen dauern daher 50 Minuten, wobei für die Gesamtbehandlung abhängig von der Therapieform und Problemlage mehrere Wochen, Monate oder Jahre benötigt werden.

Psychotherapie ist ein wirksames Behandlungsverfahren bei psychischen und psychosomatischen Störungen und Erkrankungen. Psychotherapie kann auch ein schmerzlicher Prozeß sein, geht es doch auch um Wahrheiten, deren Aufdeckung nicht spurlos bleibt. So gesehen wird es niemanden verwundern, wenn im Laufe der Therapie zeitweise sogar eine Verschlechterung oder Verschlimmerung der eigenen Verfassung eintreten kann. Diese ist, sofern sie überhaupt vorkommt, in den meisten Fällen nur vorübergehend und meist Folge der Annäherung an konflikthafte seelische Inhalte. Die Wirkung von Psychotherapie wird jedoch individuell verschieden sein und unter anderem auch vom Therapieziel abhängen.

Ein entscheidender Anhaltspunkt, eine Psychotherapie in Erwägung zu ziehen, ist die Annahme, daß Schwierigkeiten seelisch bedingt (d.h. psychogen) sind. Wenn der Betroffene selbst einen ursächlichen Zusammenhang der Probleme mit seelischen Konflikten vermutet, dann ist eine wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie gegeben. Die Frage ob eine Psychotherapie indiziert ist, kann mit einem Psychotherapeuten abgeklärt werden.

Einige Beispiele bei welchen Störungen und Problemen, von einem Bedarf an Psychotherapie ausgegangen werden kann:
Reaktive Störungen
(posttraumatische) Belastungsreaktion
Persönlichkeitsstörungen
hysterische, zwanghafte, depressive, narzisstische, schizoide,
Borderline-, posttraumatische Persönlichkeitsstörung
neurotische Störungen
depressive Neurose, Angstneurose, Zwangsneurose…
Somatoforme Störungen (Organneurosen)
Konversionsneurosen, Somatisierungssyndrome,
psychogene Schmerzsyndrome, funktionelle Sexualstörungen
Verhaltensstörungen
psychogene Essstörungen, autoaggressives Verhalten, abweichendes Sexualverhalten, suizidales Verhalten.

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