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	<title>Gemeinschaftspraxis in Schöfweg &#187; Rund um die Gesundheit</title>
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	<description>Akademische Lehrpraxis der Technischen Universität München</description>
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		<title>Wie neugeboren durch Fasten</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 16:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.I.Schoder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugen ist besser als Heilen]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitstipp]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich zur&#252;ckziehen vom Alltagsstress, Einkehr halten, zur Ruhe kommen, sich auf sich selbst besinnen, einfach und aus sich selbst leben &#8211; immer mehr Menschen in unserer Leistungsgesellschaft sp&#252;ren in sich ein tiefes Bed&#252;rfnis nach solch einer Lebensweise, und wenn es auch nur im Urlaub m&#246;glich w&#228;re. Und auf der suche nach dieser Entspannung st&#252;rzen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich zur&#252;ckziehen vom Alltagsstress, Einkehr halten, zur Ruhe kommen, sich auf sich selbst besinnen, einfach und aus sich selbst leben &#8211; immer mehr Menschen in unserer Leistungsgesellschaft sp&#252;ren in sich ein tiefes Bed&#252;rfnis nach solch einer Lebensweise, und wenn es auch nur im Urlaub m&#246;glich w&#228;re. Und auf der suche nach dieser Entspannung st&#252;rzen sich die Stressgeplagten in eine Vielzahl von sogenannten „Wellness-Angeboten“, in denen sie lernen sollen, sich wohlzuf&#252;hlen.<br />
<em>Dabei gibt es eine ganz einfache Methode, sich neu zu entdecken, gleichzeitig auch noch abzunehmen, zu entschlacken, den K&#246;rper zu entlasten, ohne einen teuren Urlaub buchen zu m&#252;ssen &#8211; n&#228;mlich das Fasten.</em><br />
Essen und Nichtessen sind wie Wachen und Schlafen, wie Spannung und Entspannung; sind wie Pole, zwischen denen sich menschliches Leben ereignet.<br />
<strong>Was ist Fasten?</strong><br />
Fasten ist eine naturgegebene Form des menschlichen Lebens.<br />
Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ern&#228;hrung und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann.<br />
Fasten ist eine Verhaltensweise von selbst&#228;ndigen Menschen, die sich frei entscheiden k&#246;nnen.<br />
Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner K&#246;rperzellen, seine Seele und seinen Geist.<br />
Fasten ist die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben oder wieder in Form zu kommen.<br />
Au&#223;erdem hilft es jedem Menschen, seine Lebensweise zu &#228;ndern, falls das n&#246;tig ist.<br />
<strong>Was ist Fasten nicht?</strong><br />
Fasten ist nicht Hungern.<br />
Fasten hat nichts zu tun mit Entbehrung und Mangel.<br />
Fasten bedeutet nicht: weniger essen.<br />
Fasten bedeutet nicht: Abstinenz von Fleisch am Freitag; das w&#228;re nur Verzicht.<br />
Fasten ist nicht Schw&#228;rmerei von Sektierern.<br />
Fasten mu&#223; nicht unbedingt mit Religion zu tun haben.<br />
<strong>Die 5 Grundregeln des Fastens:</strong><br />
Nichts essen  – f&#252;r eine, zwei oder mehr Wochen, nur trinken: Tee, Gem&#252;sebr&#252;hen, Obst- oder Gem&#252;ses&#228;fte- und Wasser, mehr als der Durst verlangt.<br />
Alles weglassen, was nicht lebensnotwendig ist:<br />
Nikotin und Alkohol in jeder Form, S&#252;&#223;igkeiten und Kaffee; Medikamente, soweit entbehrlich- auf jeden Fall aber Entw&#228;sserungstabletten, Appetitz&#252;gler und Abf&#252;hrmittel.<br />
Sich vom Alltag l&#246;sen: Weg vom Terminkalender und Telefon, Verzicht auf Illustrierte, Radio, Fernsehen. Statt Reiz&#252;berflutung von au&#223;en- Begegnung mit sich selbst; statt  sich der Steuerung von au&#223;en zu unterwerfen- sich der Innensteuerung &#252;berlassen.<br />
Sich nat&#252;rlich verhalten: Das tun, was dem K&#246;rper guttut, wonach der K&#246;rper verlangt. Der Ersch&#246;pfte soll sich ausschlafen, der Bewegungsfreudige soll wandern, Sport treiben, schwimmen. Das tun, was Spa&#223; macht!<br />
Alle Ausscheidungen f&#246;rdern: Den Darm regelm&#228;&#223;ig entleeren, die Nieren durchsp&#252;len, schwitzen, abatmen, Haut und Schleimh&#228;ute pflegen.<br />
<strong>Fastenformen:</strong><br />
Man unterscheidet verschiedene Arten des Fastens:<br />
Wasserfasten &#8211; gutes Quell- oder Mineralwasser, 1 ½ -2-3 Liter pro Tag.<br />
Null-Di&#228;t &#8211; Wasserfasten mit Gabe von Vitaminen und Mineralien.<br />
Teefasten &#8211; dreimal am Tag 2 Tassen Tee aus verschiedenen Kr&#228;utern &#8211; ohne Honig. Wasser zwischendurch.<br />
Schleimfasten &#8211; f&#252;r Magen- und Darm-Empfindliche besonders geeignet.<br />
Rohs&#228;ftefasten &#8211; 3- bis 5mal t&#228;glich 1 Glas frischgepressten Obst- oder Gem&#252;sesaft, dazwischen Wasser.<br />
Molkefasten &#8211; 1 Liter Molke, &#252;ber den Tag verteilt, erg&#228;nzt durch Kr&#228;utertees und Frischpflanzens&#228;fte<br />
Buchinger-Fasten &#8211; Kr&#228;utertees, hei&#223;e Gem&#252;sebr&#252;hen, Obst- und Gem&#252;se-S&#228;fte. Als die abwechslungsreichste Fastenform hat sich das Buchinger.Fasten als die geeignetste Form des selbst&#228;ndigen Fastens bew&#228;hrt.<br />
<strong>Welchen Gewinn erreicht man durch Fasten?</strong><br />
Fasten ist die beste M&#246;glichkeit, aus dem Zuviel unserer konsumbetonten Zeit herauszufinden; ma&#223;voll essen und sinnvoll genie&#223;en zu lernen.<br />
Fasten als Hilfe zur L&#246;sung aus der Abh&#228;ngigkeit von Medikamenten und Genu&#223;mitteln.<br />
Fasten zur Entstauung und Entspeicherung von verschlacktem Gewebe, das gleichzeitig schmerzfrei wird und sich „wohlig“ anf&#252;hlt.<br />
Fasten f&#252;hrt zu sch&#246;ner Haut und zur Straffung aller Bindegewebe.<br />
Fasten als eines der wenigen, erfolgreichen biologischen Entgiftungsmittel in einer schadstoffbelasteten Umwelt.<br />
Fasten zur Erhaltung der k&#246;rperlichen und geistigen Leistungsf&#228;higkeit, vor allem f&#252;r die Wechseljahre der Frau, f&#252;r die „midlife-crisis“ des Mannes.<br />
Fasten im Hinblick auf das Altern &#8211; es kann das biologische Altern nicht verhindern, vermag aber vorzeitige Alterungsvorg&#228;nge aufzuhalten.<br />
Fasten als Fr&#252;hheilverfahren gewinnt zunehmende Bedeutung in einer Zeit, in der es m&#246;glich wurde, Risikofaktoren f&#252;r ernste Krankheiten (&#220;bergewicht,  Diabetes mellitus, zu hoher Blutdruck, Herzinfarkt, Arterienverkalkung, um nur einige zu nennen) fr&#252;hzeitig zu erkennen.<br />
Fasten als klinisches Heilfasten &#8211; die wirkungsvollste und ungef&#228;hrlichste Behandlungsm&#246;glichkeit bei ern&#228;hrungsabh&#228;ngigen Stoffwechselerkrankungen. Dr. Buchinger sagt vom langen Fasten, es sei ein „k&#246;niglicher Heilweg“ f&#252;r viele akute und chronische Krankheiten. Dies kann jeder Fastenarzt aus eigener Erfahrung best&#228;tigen.<br />
<strong>Wer darf selbst&#228;ndig fasten?</strong><br />
Jeder, der sich f&#252;r gesund und leistungsf&#228;hig f&#252;hlt, der sich zutraut, Disziplin zu halten und Verzicht zu &#252;ben.<br />
<strong>Wie kann ich am besten fasten?</strong><br />
Am leichtesten fastet es sich in einer Gruppe von Gleichgesinnten. Ausgesprochen anregend kann das Fasten werden, wenn es sich dabei um Freunde handelt. Die Gruppe sollte sich regelm&#228;&#223;ig treffen, Erfahrungen austauschen  und gemeinsam etwas unternehmen. In einer Fastengemeinschaft vervielfachen sich Erfahrungen, verdichten sich zwischenmenschliche Beziehungen und gedeiht gegenseitige Hilfe. F&#252;r die Fastenwoche kann ein fastenerfahrener Arzt/&#196;rztin zu Rate gezogen werden oder die Gruppe  von einer Fastenleiterin begleitet werden.<br />
Entdecken Sie sich neu! Machen Sie es, wie viele Menschen es tun: Packen Sie die Gelegenheit zum Fasten beim Schopf &#8211; oder planen Sie ein Kurzzeitfasten fest ein, einmal, zweimal im Jahr.<br />
F&#252;r den Einstieg in ein Erstfasten brauchen Sie etwas Mut und die Lust, Neues zu entdecken. Und Sie brauchen Ruhe, Geborgenheit und W&#228;rme, um diese Zeit wirklich nutzen zu k&#246;nnen.<br />
G&#246;nnen Sie sich diese au&#223;ergew&#246;hnliche Erfahrung!</p>
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		<title>Jugendgesundheitsuntersuchung</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 11:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugen ist besser als Heilen]]></category>
		<category><![CDATA[J1]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgesundheitsuntersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gr&#252;&#223; Gott an alle Jugendlichen und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten!
Leider wird die Chance zu dieser Vorsorgeuntersuchung viel zu wenig genutzt. 
Die J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung 1) schlie&#223;t die L&#252;cke der Vorsorgeuntersuchungen zwischen dem Ende der Kindheit und dem Eintritt in das jugendliche Erwachsenenalter und ist f&#252;r alle Jugendlichen vom Anfang des 13. bis Ende des 15. Lebensjahres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gr&#252;&#223; Gott an alle Jugendlichen und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten!</strong></p>
<p><strong>Leider wird die Chance zu dieser Vorsorgeuntersuchung viel zu wenig genutzt.</strong> </p>
<p>Die <strong>J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung 1)</strong> schlie&#223;t die L&#252;cke der Vorsorgeuntersuchungen zwischen dem Ende der Kindheit und dem Eintritt in das jugendliche Erwachsenenalter und ist f&#252;r alle Jugendlichen vom Anfang des 13. bis Ende des 15. Lebensjahres vorgesehen. Sie wird von allen Krankenkassen bezahlt.<br />
Es handelt sich zun&#228;chst einmal um die Befragung des/der Jugendlichen &#252;ber k&#246;rperliche Beschwerden und Probleme. Daran schlie&#223;t sich eine gr&#252;ndliche k&#246;rperliche Untersuchung an, um Fehlentwicklungen zu entdecken und rechtzeitig Wege aufzuzeigen, um diese in die richtigen Bahnen zu lenken. Beispielsweise werden h&#228;ufiger Wirbels&#228;ulenverkr&#252;mmungen mit Fehlhaltungen, Senk-Spreiz-Knickf&#252;&#223;e, &#220;bergewicht oder auch in diesem Alter schon erh&#246;hte Blutdruckwerte entdeckt. Angesprochen werden auch famili&#228;r bekannte Risikofaktoren wie z.B. erh&#246;hte  Cholesterinwerte oder Diabetes mellitus.<br />
An die k&#246;rperliche Untersuchung schlie&#223;t sich eine ausf&#252;hrliche Beratung zu festgestellten kleineren und gr&#246;&#223;eren Befunden an.<br />
Anschlie&#223;end erfolgt ein Abgleich des Impfstatus, um Impfl&#252;cken zu schlie&#223;en.<br />
F&#252;r die jungen M&#228;dchen gibt es seit kurzem das Angebot einer dreimaligen Impfung gegen HPV-Viren (Humane Papillomviren). Die Impfung f&#252;hrt zur Antk&#246;rperbildung gegen bestimmte sexuell &#252;bertragbare Viren, Mitverursacher f&#252;r Geb&#228;rmutterhalskrebs. Auch hierzu erfolgt eine ausf&#252;hrliche Beratung.</p>
<p>Abschlie&#223;end k&#246;nnen alle Fragen zu kleineren und gr&#246;&#223;eren Sorgen in der &#8220;so schwierigen  Pubert&#228;t&#8221; gestellt werden.<br />
<strong>Die J1 ist also ein volles, attraktives Programm f&#252;r Junge Menschen, die sich in einem bewegten und spannenden Lebensabschnitt befinden.</strong></p>
<p>Unsere Bitte an alle Jugendlichen und Eltern oder Erziehungsberechtigten:<br />
<strong>Nutzt/Nutzen Sie dieses Angebot!</strong></p>
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		<item>
		<title>Alkoholkrankheit und Co-Abh&#228;ngigkeit</title>
		<link>http://www.praxis-schoefweg.de/2007/05/24/alkoholkrankheit-und-co-abhaengigkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 20:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Abhängigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber acht Millionen Menschen in Deutschland verbindet ein gemeinsames Schicksal:
Sie leiden unter dem Suchtproblem eines Menschen, der ihnen nahe steht &#8211; als Partnerin oder Partner, als Sohn oder Tochter, als Vater oder Mutter, als Arbeitskollege, als Schwager oder Schw&#228;gerin usw. Die Co-Abh&#228;ngigkeit ist im Verein mit der Alkoholkrankheit das gr&#246;&#223;te sozialmedizinische Problem unserer Gesellschaft.
Der Begriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber acht Millionen Menschen in Deutschland verbindet ein gemeinsames Schicksal:<br />
Sie leiden unter dem Suchtproblem eines Menschen, der ihnen nahe steht &#8211; als Partnerin oder Partner, als Sohn oder Tochter, als Vater oder Mutter, als Arbeitskollege, als Schwager oder Schw&#228;gerin usw. Die Co-Abh&#228;ngigkeit ist im Verein mit der Alkoholkrankheit das gr&#246;&#223;te sozialmedizinische Problem unserer Gesellschaft.<br />
Der Begriff „Co-Abh&#228;ngigkeit“ wurde von den Betroffenen in den 70er-Jahren gepr&#228;gt, ohne dass man den Urheber &#8211; vermutlich eine Frau &#8211; benennen k&#246;nnte.<br />
Die Co-Abh&#228;ngigen waren froh, dass ihr komplexes Leiden endlich einen Namen hatte, der sie gleichzeitig mit Millionen anderer Familienmitglieder in aller Welt verband.<br />
Sie waren also keine „Verr&#252;ckten“  mehr &#8211; so f&#252;hlten sie sich oft &#8211; sondern Menschen, deren Leben auf magische Weise von anderen und deren Suchtmittelmissbrauch bestimmt wurde. Erst in den letzten Jahren realisiert man das Problem vor allen von Frauen mit abh&#228;ngigen Partnern. Zunehmend gibt es aber auch in Deutschland (und in unserer Region) Hilfsangebote f&#252;r diese bisher vernachl&#228;ssigte Gruppe. </p>
<p><strong>Vielleicht machen Sie den folgenden Test, um sich &#252;ber Ihre pers&#246;nliche Situation klarer zu werden?</strong></p>
<p>1.Haben Sie schon h&#228;ufiger zu Hause mit ihm/mit ihr getrunken, damit er/sie nicht in der Wirtschaft versackt?<br />
2.F&#252;hlen Sie sich stark, wenn der/die Abh&#228;ngige sich schwach f&#252;hlt?<br />
3.Werden Sie von der Verwandschaft/Nachbarn gelobt, weil Sie so tapfer sind?<br />
4.F&#252;hlen Sie sich zum L&#252;gen und Decken von Unregelm&#228;&#223;igkeiten gezwungen, weil Sie Ihren Partner nicht ausliefern wollen?<br />
5.H&#228;ngen Ihre Gef&#252;hle sehr stark von der Situation des Partners ab?<br />
6.K&#252;mmern Sie sich um alles, weil der Partner/die Partnerin es nicht mehr kann?<br />
7.Haben Sie Angst, der/die Abh&#228;ngige k&#246;nnte aggressiv werden, wenn Sie mit ihm/ihr &#252;ber Alkohol sprechen?<br />
8.Vermeiden Sie es, mit anderen Leuten &#252;ber das Trinkproblem Ihres Partners zu sprechen?<br />
9.Haben Sie Ihrem Partner schon einmal mit Scheidung gedroht, weil er so viel trinkt?<br />
10.&#196;rgern Sie sich, weil Ihr Partner Ihre Ermahnungen nicht ernst nimmt?<br />
11.W&#252;nschen Sie sich manchmal den Tod des Partners?<br />
12.Haben Sie h&#228;ufiger das Gef&#252;hl, dass Sie gegen den alkoholabh&#228;ngigen Partner machtlos sind?<br />
13.Haben Sie h&#228;ufiger schon Drohungen, die Sie dem/der Betroffenen gegen&#252;ber ausgesprochen haben, nicht wahr gemacht oder vergessen?<br />
14.Haben Sie das Gef&#252;hl, dass der Alkohol eine immer wichtigere Rolle in Ihrer Partnerschaft spielt?<br />
15.&#220;bernehmen Sie zunehmend Aufgaben, die eigentlich Ihr(e) Partner(in) noch ausf&#252;hren k&#246;nnte?<br />
16.Nehmen die Trennungsgedanken zu oder feste Formen an?<br />
17.Sind Sie in letzter Zeit h&#228;ufiger deprimiert und verzweifelt, weil sich im Trinkverhalten des Partners/der Partnerin nichts &#228;ndert?<br />
18.Sind Sie wegen psychosomatischer Beschwerden in &#228;rztlicher Behandlung?<br />
19.Wissen Sie manchmal nicht, woher Sie das Geld f&#252;r den Haushalt nehmen sollen?<br />
20.Wechseln Ihre Gef&#252;hle f&#252;r den Partner/die Partnerin h&#228;ufiger zwischen tiefem Hass und gro&#223;er Liebe?<br />
21.Haben Sie das Gef&#252;hl, dass Ihre(e) Partner(in) noch tiefer abrutscht, wenn Sie ihn/sie verlassen?<br />
22.Wissen Sie nicht mehr, wie es weitergehen soll, weil Sie so verzweifelt sind?<br />
<strong>Jede mit „Ja“ beantwortete Frage erh&#228;lt einen Punkt.</strong><br />
Wenn Sie mehr als acht Punkte erreichen, sollten Sie das Gespr&#228;ch mit ihrer/ihrem Haus&#228;rztin/Hausarzt, einer Suchtberatungsstelle, oder einer Selbsthilfegruppe suchen!!</p>
<p><strong>Tun Sie etwas f&#252;r sich, damit Sie wirklich helfen k&#246;nnen.<br />
Alkohol ist ein hervorragendes L&#246;sungsmittel &#8211; f&#252;r Familien, Ehen, Freundschaften, Arbeitsverh&#228;ltnisse, Bankkonten, Gehirn- und Leberzellen.<br />
Leider l&#246;st er keine Probleme.</strong></p>
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		<title>Rauchen: 6 neue sagenhafte Erkenntnisse</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 20:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchstopp]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Prof. Dr. N. I. Kotin von der Universit&#228;t M. Arlboro in Camel, USA bei der Pr&#228;sentation seiner von der Aktion R.U.G. (Rauchen unser Gesch&#228;ft) unterst&#252;tzten Forschungsarbeit berichtete, hat chronische Tabakrauchinhalation auch viele bisher falsch verstandene Folgen:
	1. Rauchen f&#246;rdert die Freiheit!
	Denn Raucher bilden unter dem Reiz des Tabakrauches in ihren Bronchien mehr 	Schleim und sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Prof. Dr. N. I. Kotin von der Universit&#228;t M. Arlboro in Camel, USA bei der Pr&#228;sentation seiner von der Aktion R.U.G. (Rauchen unser Gesch&#228;ft) unterst&#252;tzten Forschungsarbeit berichtete, hat chronische Tabakrauchinhalation auch viele bisher falsch verstandene Folgen:</p>
<p>	<strong>1. Rauchen f&#246;rdert die Freiheit!</strong><br />
	Denn Raucher bilden unter dem Reiz des Tabakrauches in ihren Bronchien mehr 	Schleim und sie husten deshalb statistisch nachweisbar h&#228;ufiger und intensiver (teils 	bereits beim Aufstehen am Morgen) und befreien so ihre Atemwege = sogenannter 	Schornsteinfegereffekt.</p>
<p>	<strong>2. Rauchen f&#246;rdert die Individualit&#228;t!</strong><br />
	Denn es gibt der Atemluft und der Kleidung den unverwechselbaren Duft der weiten 	Welt und den Fingern das charakteristische Gelb des einsamen DisCowboys.</p>
<p>	<strong>3. Rauchen st&#228;rkt das Immunsystem!</strong><br />
	Denn Raucher halten sich bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit oft im Freien auf. 	Durch das zunehmende Unverst&#228;ndnis der neidischen Umwelt von vielen rauchfreien 	Orten vertrieben, stehen sie abgeh&#228;rtet mehrmals am Tag auf den Balkonen und den 	Terrassen ihrer H&#228;user oder vor den T&#252;ren von Gesch&#228;ften und Beh&#246;rden, um zu 	rauchen. </p>
<p>	<strong>4. Rauchen st&#228;rkt das Selbstbewusstsein!</strong><br />
	Denn das Wissen, mit Hilfe der Zigarette innere Unruhe, Langeweile oder Stress in 	blauen Dunst verwandeln zu k&#246;nnen, gibt Ihnen das Selbstbewusstsein, andere 	M&#246;glichkeiten der Lebensbew&#228;ltigung nicht zu brauchen.</p>
<p>	<strong>5. Rauchen hilft dem Sport!</strong><br />
	Denn die Gewinne der Tabakindustrie flie&#223;en &#252;ber die Werbung z.B. an die bed&#252;rftigen 	Sportler der Formel 1, die sich dadurch einen einigerma&#223;en angemessenen Lebensstil 	leisten k&#246;nnen.</p>
<p>	<strong>6. Rauchen hilft dem Staat!</strong><br />
	Denn neben der Tabaksteuer und der Mehrwertsteuer, die Milliarden in den leeren 	Staatss&#228;ckel bringen, entstehen sichere Arbeitspl&#228;tze in Krankenh&#228;usern, 	Rehabilitations-Kliniken und Krankenkassen. Au&#223;erdem entlasten die Raucher die 	Rentenversicherungen von zu langen Rentenzahlungen (Raucher, die im mittleren Alter 	von 35 bis 69 Jahren sterben, verlieren im Vergleich zur Lebenserwartung von 	Nichtrauchern durchschnittlich 20 bis 25 Jahre ihres Lebens).</p>
<p>Unverst&#228;ndlich bleibt angesichts dieser sagenhaften Ergebnisse, so meint die Aktion R.U.G., warum nur 28.8% der Bev&#246;lkerung &#252;ber 15 Jahre in Deutschland rauchen.<br />
Wobei trotz Emanzipation die Frauen mit entt&#228;uschenden 21.5% von den tapferen M&#228;nnern, die es auf immerhin 36.8% bringen, abgeh&#228;ngt werden. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Durch Zecken &#252;bertragene Krankheiten (Borreliose und Fr&#252;hsommer-Meningo-Enzephalitis)</title>
		<link>http://www.praxis-schoefweg.de/2007/05/24/durch-zecken-uebertragene-krankheiten-borreliose-und-fruehsommer-meningo-enzephalitis/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 20:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.D.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Borreliose]]></category>
		<category><![CDATA[FSME]]></category>
		<category><![CDATA[Zeckenbiss]]></category>

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		<description><![CDATA[Zecken, in Europa vor allem der gemeine Holzbock, k&#246;nnen durch ihren Biss (neben ganz seltenen anderen Krankheiten, wie die Erlichiose)
die Fr&#252;hsommer-Meningo-Enzephalitis = FSME (Virus) und die Borreliose (durch verschiedene Bakterien, Borrelia burgdorferi und andere) &#252;bertragen.
Diese Borrelien finden sich in ca. einem Drittel aller Zecken in allen W&#228;ldern der Deutschlands vor, w&#228;hrend der FSME-Virus nur in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zecken, in Europa vor allem der gemeine Holzbock, k&#246;nnen durch ihren Biss (neben ganz seltenen anderen Krankheiten, wie die Erlichiose)<br />
<strong>die Fr&#252;hsommer-Meningo-Enzephalitis = FSME </strong>(Virus) und <strong>die Borreliose </strong>(durch verschiedene Bakterien, Borrelia burgdorferi und andere) &#252;bertragen.<br />
Diese Borrelien finden sich in ca. einem Drittel aller Zecken in allen W&#228;ldern der Deutschlands vor, w&#228;hrend der FSME-Virus nur in gewissen umgrenzten Gebieten z.B. in unserer Region heimisch ist.<br />
Die gr&#246;&#223;te Aktivit&#228;t zeigen die Tiere im Fr&#252;hjahr und im Herbst. Die Zecken leben im Unterholz, sie besteigen keine B&#228;ume. Beim Streifen eines Busches klettert das kleine Tier dann auf uns. Menschen werden (wie bei M&#252;cken) unterschiedlich stark befallen (wohl abh&#228;ngig vom K&#246;rpergeruch). Sie klettert auf uns herum bis sie einen Hautbezirk gefunden hat, der f&#252;r den Anstich und das Blutsaugen g&#252;nstig ist. Das Saugen selbst ben&#246;tigt 2 bis 9 Tage.<br />
Die Gefahr der &#220;bertragung von Erregern nimmt mit der Dauer des Saugens zu. Deshalb ist es sehr wichtig, eine Zecke schnell  (und zwar ohne Anwendung von &#214;l oder Leim, etc. – dies h&#228;tte n&#228;mlich ein Aussch&#252;tten des Zecken-Darminhalts und dadurch eine gr&#246;&#223;ere Gefahr der &#220;bertragung von Erregern zur Folge!) zu entfernen. Am besten mit den Fingern oder einer Pinzette. Es ist zun&#228;chst nicht so wichtig, dass die ganze Zecke sofort entfernt wird; dies kann sp&#228;ter immer noch in der Arztpraxis geschehen.</p>
<p>	<strong>Die Borreliose</strong> ist auch in unserer Region h&#228;ufiger als die FSME.<br />
	Sie ist medizinisch gesehen eine komplizierte Krankheit, da praktisch alle 	Organe erkranken k&#246;nnen, wenn auch mit Vorliebe die Haut, die Gelenke, 	das Nervensystem, die Muskeln oder das Herz.<br />
	Diese Krankheit, die nur die wenigsten der gebissenen Menschen erleiden 	(unter einem Prozent) kann in verschiedenen Stufen (= Stadien) ablaufen:<br />
	<em>Stadium I:</em><br />
	Lokalstadium: &#8220;Leider&#8221; bemerken nur 20% diesen Hautausschlag mit evtl. 	grippeartigen Beschwerden. In diesem Stadium ist n&#228;mlich die Borreliose 	praktisch sicher durch 20 Tage Einnehmen eines Antibiotikums heilbar. 	Wenige Tage bis 3 Wochen nach dem Biss erscheint dort eine ringartige 	Hautr&#246;tung, die gegen au&#223;en fortw&#228;chst und im Zentrum wieder abblasst. 	Nach Tagen bis Wochen verschwindet die R&#246;tung spontan, nach Behandlung mit einem Antibiotikum in der Regel schon nach wenigen Tagen.	<em>Stadium II:</em><br />
	Gelangen die Erreger von der Haut ins Blut, dann k&#246;nnen sie im ganzen 	K&#246;rper streuen. Es k&#246;nnen diverse Krankheiten der Haut entstehen, dann 	auch der Gelenke, Muskeln und B&#228;nder (Arthritis, Myositis), 	des Herzes (Karditis) und des Nervensystems (Meningitis, Enzephalitis, 	Neuritis, Myelitis, Entz&#252;ndung der Augen und des Innenohrs). Wenn im 	Stadium II rechtzeitig eine (l&#228;ngerdauernde, meist 4 Wochen lange) 	Therapie mit Antibiotika durchgef&#252;hrt wird oder wenn die Krankheit 	spontan, d.h. ohne medizinische Hilfe heilt, entsteht an den Organen kein 	bleibender Schaden.<br />
	<em>Stadium III:</em><br />
  						Wenn im Stadium II nicht rechtzeitig eine Heilung zustande kommt, so 	k&#246;nnen bleibende Organsch&#228;den entstehen, die dann trotz Therapie nicht 	mehr geheilt werden k&#246;nnen. Es entstehen an den Gelenken z.B. Arthrosen 	oder an den Nerven chronische Funktionsst&#246;rungen. Ob ein Patient nun erst 	im Stadium II oder schon im III ist, wird erst der weitere Verlauf an den Tag 	bringen (Abklingen der Symptome oder eben nicht). Bei 	Gelenkentz&#252;ndungen mu&#223; mit einer Heilungszeit von einem Jahr gerechnet 	werden! An einer Impfung gegen die Lyme-Borreliose  wird 	weltweit intensiv gearbeitet.</p>
<p>	<strong>Die FSME-Erkrankung</strong> macht sich nach 1–2 Wochen durch grippeartige 	Symptome bemerkbar und kann in seltenen F&#228;llen in der Folge zu schweren 	neurologischen d.h. das Nervensystem betreffenden Ausf&#228;llen (bis zu 	L&#228;hmungen) f&#252;hren. Eine gegen den Virus gerichtete Therapie ist nicht m&#246;glich !<br />
	Da es aber eine relativ nebenwirkungsarme und sehr gut wirksame Impfung 	gegen diese Erkrankung gibt, sollten schwere Erkrankungsf&#228;lle der 	Vergangenheit angeh&#246;ren. </p>
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		<title>Die l&#228;stigen Pfunde &#8211; Sch&#246;nheitsfehler oder Gef&#228;hrdung?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2007 14:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.I.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was empfinden Sie, wenn Sie sich morgens auf die Waage im Badezimmer stellen?
Sind Sie mit sich und Ihrem K&#246;rpergewicht (und damit mit Ihrer Figur) zufrieden und gl&#252;cklich oder stellen Sie eine zunehmende Unzufriedenheit mit Ihrem Gewicht fest, sind Sie etwa gar ungl&#252;cklich dar&#252;ber oder vermeiden Sie sogar die regelm&#228;&#223;ige Gewichtskontrolle, um den unangenehmen Gef&#252;hlen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<strong>Was empfinden Sie, wenn Sie sich morgens auf die Waage im Badezimmer stellen?</strong><br />
Sind Sie mit sich und Ihrem K&#246;rpergewicht (und damit mit Ihrer Figur) zufrieden und gl&#252;cklich oder stellen Sie eine zunehmende Unzufriedenheit mit Ihrem Gewicht fest, sind Sie etwa gar ungl&#252;cklich dar&#252;ber oder vermeiden Sie sogar die regelm&#228;&#223;ige Gewichtskontrolle, um den unangenehmen Gef&#252;hlen, die mit dem Blick auf den „Kontostand“ der Pfunde verbunden sind, aus dem Weg zu gehen?</p>
<p>	Ob man mit sich und seiner Figur zufrieden ist, h&#228;ngt in gro&#223;em Ma&#223;e von dem Sch&#246;nheitsideal ab, das man f&#252;r sich verinnerlicht hat und das sich im 	Laufe der Zeiten st&#228;ndig wandelt:<br />
	Galten in fr&#252;heren Jahrhunderten &#252;ppige Formen als besonders sch&#246;n und erstrebenswert (denken Sie z.B. an die Gem&#228;lde von Rubens), so werden uns 	heutzutage von der Mode immer schlankere bis hin zu magers&#252;chtig aussehenden Models als Vorbild hingestellt.<br />
<strong>Mit Gesundheit hat dies nichts mehr zu tun!</strong><br />
	Trotz dieser Vorbilder sind nach Meinung von Medizinern und Ern&#228;hrungsexperten etwa 40% der Bev&#246;lkerung &#252;bergewichtig, jeder Sechste 	ist sogar adip&#246;s, also krankhaft fettleibig &#8211; mit steigender Tendenz.<br />
Besonders erschreckend ist, da&#223; die Adipositas (= krankhafte Fettleibigkeit) auch bei den Kindern und Jugendlichen st&#228;ndig zunimmt.<br />
	&#220;bergewicht und Adipositas sind Begriffe die h&#228;ufig im Austausch gegeneinander verwendet werden. &#220;bergewicht bezieht sich zun&#228;chst wertfrei 	auf eine erh&#246;hte K&#246;rpermasse, die alle Gewebe (Fett, Knochen, Muskeln&#8230;) einschlie&#223;t. Adipositas hingegen meint im Speziellen einen &#220;berschu&#223; an K&#246;rperfett.<br />
In der Praxis gilt, da&#223; &#252;bergewichtige Menschen meist auch adip&#246;s sind, obwohl es Ausnahmen geben kann (Bodybuilder). Der Grad der Adipositas (also der K&#246;rperfettmenge) kann mit verschiedenen Methoden gesch&#228;tzt und gemessen werden, am einfachsten und gebr&#228;uchlichsten ist der sogenannte <strong>Body Mass Index</strong> (BMI, K&#246;rpermassenindex), der aus K&#246;rpergr&#246;&#223;e und –gewicht berechnet wird, es gibt aber auch K&#246;rperwaagen, die mit einer speziellen Methode (bioelektrische Impedanzanalyse) messen, wieviel Prozent des Gewichts aus Fett besteht.<br />
	Normalgewichtige Menschen haben einen Body Mass Index von 20-24.5,<br />
	von &#220;bergewicht spricht man bei einem BMI von 25-29.9,<br />
	von Adipositas  bei einem BMI von 30-39.9;<br />
	bei einem BMI von &#252;ber 40 besteht eine extreme Adipositas.</p>
<p>	<em>Was ist denn so schlimm daran, adip&#246;s zu sein?</em><br />
	Adipositas (also ein BMI &#252;ber 30) gilt als Krankheit, die behandelt werden muss.<br />
 Sie bekommt ihren Krankheitswert durch die Vielzahl von Folgeerkrankungen, die durch Adipositas bedingt oder mitbedingt werden:<br />
		Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wie<br />
		Hochdruck,<br />
		erh&#246;hte Blutfette (Cholesterin),<br />
		Diabetes mellitus<br />
(die Kombination dieser 3 Erkrankungen nennt man metabolisches Syndrom),<br />
	und in deren Folge Herzinfarkt und Schlaganfall.<br />
	Auch abnutzungsbedingte Gelenkerkrankungen (Arthrose), Gallenerkrankungen, 	Atem- und Schlafst&#246;rungen (Schlaf-Apnoe-Syndrom), Venenleiden und 	bestimmte Krebserkrankungen sind mit Adipositas verbunden.<br />
	Das bedrohlichste ist aber die Zunahme der Zuckerkrankheit:<br />
	Das Risiko f&#252;r einen Diabetes mellitus versechsfacht sich bei einem Anstieg des BMI von 23 &#8211; 24,9 auf mehr als 29! Die Folge ist eine erschreckende Zunahme 	von immer j&#252;nger werdenden Erwachsenen, die an Diabetes mellitus Typ II erkranken. Sprach man fr&#252;her bei dieser Erkrankung vom „Alterszucker“, so findet man diese Form des Diabetes heute schon bei 30-j&#228;hrigen und vielen 40-j&#228;hrigen &#252;bergewichtigen Menschen. Die Folgen f&#252;r die zuk&#252;nftige Gesellschaft, 	vom pers&#246;nlichen Schicksal gar nicht zu sprechen, sind nicht abzusehen, die Kosten f&#252;r das Gesundheitssystem werden nicht bezahlbar sein.</p>
<p>	<em>Wie entsteht Adipositas? </em><br />
	Es gibt verschiedene Ursachen, manche sind beeinflu&#223;bar, andere nicht.<br />
Zu den nicht &#228;nderbaren Vorraussetzungen z&#228;hlt die Vererbung: J&#252;ngste amerikanische Untersuchungen machten genetische Ursachen f&#252;r die Veranlagung zur Adipositas wahrscheinlich. Ebenso wenig &#228;nderbar ist das biologische Alter: im Alter geht der Grundumsatz zur&#252;ck, der K&#246;rper verbrennt weniger Energie wie in jungen Jahren.<br />
Die wichtigsten Faktoren sind jedoch sehr wohl steuerbar durch eine &#196;nderung der Lebensweise: Beschr&#228;nkung der Energiezufuhr durch &#196;nderung der Ern&#228;hrungsgewohnheiten (weniger Fett, weniger Zucker, weniger Alkohol) und mehr k&#246;rperliche Bewegung. Mit bestimmten modernen Medikamenten kann die Gewichtsabnahme noch erleichtert und unterst&#252;tzt werden.<br />
Trotz erblicher Veranlagung mu&#223; man nicht &#252;bergewichtig werden! Entscheidend sind daf&#252;r die Ess- und Bewegungsgewohnheiten.<br />
Sie k&#246;nnen also Ihr Schicksal selbst gestalten.</p>
<p>	Viele Haus&#228;rzte bieten inzwischen f&#252;r ihre Patienten Kurse zur Gewichtsreduktion an, in denen das n&#246;tige Wissen und Strategien vermittelt 	werden, um sich eine gesunde und genu&#223;reiche Lebensweise zu erm&#246;glichen, ein erh&#246;htes K&#246;rpergewicht langfristig zu reduzieren und den erreichten Erfolg 	sicher zu erhalten.</p>
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		<title>Erh&#246;htes Sturzrisiko im Alter</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2007 13:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.I.Schoder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um die Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Altersmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Gerontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sturzrisiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen &#252;ber 65 Jahre st&#252;rzen deutlich h&#228;ufiger als j&#252;ngere Menschen. Ein Drittel dieser Senioren/innen st&#252;rzt mindestens einmal pro Jahr. W&#228;hrend j&#252;ngere Menschen in der Regel beim Sturz nach vorne fallen, st&#252;rzen &#228;ltere Menschen h&#228;ufig seitlich mit schwerwiegenden und m&#246;glicherweise weitreichenden Folgen:
J&#228;hrlich erleiden in Deutschland etwa 120 000 Menschen Oberschenkelhals-frakturen, 63 000 Oberarmbr&#252;che und 23 000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen &#252;ber 65 Jahre st&#252;rzen deutlich h&#228;ufiger als j&#252;ngere Menschen. Ein Drittel dieser Senioren/innen st&#252;rzt mindestens einmal pro Jahr. W&#228;hrend j&#252;ngere Menschen in der Regel beim Sturz nach vorne fallen, st&#252;rzen &#228;ltere Menschen h&#228;ufig seitlich mit schwerwiegenden und m&#246;glicherweise weitreichenden Folgen:<br />
<strong>J&#228;hrlich erleiden in Deutschland etwa 120 000 Menschen Oberschenkelhals-frakturen, 63 000 Oberarmbr&#252;che und 23 000  Beckenringfrakturen</strong>, von leichteren Verletzungen wie schmerzhaften Rippenprellungen, Platzwunden und Bluterg&#252;ssen ganz zu schweigen. Vor allem Beckenringfrakturen haben ein hohes Todesfallrisiko, aber auch die Schenkelhalsfrakturen zwingen die Patienten in die Immobilit&#228;t, gef&#228;hrliche Thrombosen, Lungenembolien und andere Komplikationen treten geh&#228;uft auf. Nicht selten verliert der/die Betroffene seine/ihre Mobilit&#228;t und Selbst&#228;ndigkeit und wird dadurch pflegebed&#252;rftig, unter Umst&#228;nden kann die Aufnahme in ein Pflegeheim nicht vermieden werden.</p>
<p><em>Warum st&#252;rzen &#228;ltere Menschen?</em><br />
Etwa 10% der St&#252;rze sind durch kurzzeitige Bewusstseinseinschr&#228;nkungen wie Schwindel oder kurze Bewusstlosigkeit, z.B. bei Herzrhythmusst&#246;rungen ausgel&#246;st.<br />
Weitere 10% der St&#252;rze werden durch &#228;u&#223;ere Ursachen ausgel&#246;st (Unebenheiten auf der Stra&#223;e, Stolpern &#252;ber eine Schwelle, ein Hund, der die alte Dame umst&#246;&#223;t).<br />
Die meisten St&#252;rze jedoch, n&#228;mlich 80-90%, ereignen sich bei den &#252;blichen Alltagst&#228;tigkeiten, in der gewohnten Umgebung, ohne Fremdeinwirkung von au&#223;en und ohne Bewu&#223;tseinsverlust oder -ver&#228;nderung und lassen den alten Menschen h&#228;ufig zur Seite fallen.</p>
<p>In der Regel wissen &#228;ltere Menschen um ihre Einschr&#228;nkungen. Sie sp&#252;ren, da&#223; ihre Kr&#228;fte nachlassen. Sie machen die Erfahrung, da&#223; ihr Gang unsicher wird und entwickeln schon dadurch, also ohne vorangegangenen Sturz, eine Sturzangst, die dem j&#252;ngeren Menschen unbekannt ist. In der Folge ver&#228;ndert sich ihr Gangverhalten: Sie schauen beim Gehen nicht mehr geradeaus, um einen Fixpunkt zu erfassen, sondern richten ihren Blick nach unten auf die Stra&#223;e, um ihre F&#252;sse zu kontrollieren. Sie verlagern dadurch den Schwerpunkt nach vorne und in dieser Haltung bleibt ihnen wenig Raum, um sich beim Stolpern selbst aufzufangen. Au&#223;erdem verlieren sie so die wichtige optische St&#252;tzfunktion durch das Auge, da der Boden keinen Fixpunkt bietet. Die Sturzgefahr steigt zus&#228;tzlich.<br />
Aus der wachsenden Sturzangst heraus ziehen sich alte Menschen oft zur&#252;ck. Sie gehen weniger aus dem Haus, laufen seltener zu Fu&#223;. Ihr Aktionsradius schr&#228;nkt sich weiter ein, die k&#246;rperliche Kraft l&#228;&#223;t nach, Hobbies werden vernachl&#228;ssigt, die  sozialen Kontakte werden weniger, die Betroffenen leiden unter Einsamkeit.<br />
Eine erh&#246;hte Sturzh&#228;ufigkeit ist ein Anzeichen daf&#252;r, da&#223; es einem Menschen k&#246;rperlich und geistig schlechter geht. Wer sich lange genug wenig oder schlecht bewegt, wird zwangsl&#228;ufig st&#252;rzen. Und wer mehrfach st&#252;rzt, dessen Risiko steigt, ins Pflegeheim oder Krankenhaus eingeliefert werden zu m&#252;ssen.</p>
<p><em>Gibt es bestimmte Faktoren, die das Sturzrisiko im Alter erh&#246;hen?</em><br />
Das Sturzrisiko im Alter ist nicht bei jedem Menschen gleich, sondern h&#228;ngt von bestimmten Sturzrisikofaktoren ab, die individuell geh&#228;uft auftreten k&#246;nnen:<br />
Verminderte Muskelkraft der Beine<br />
Verminderte Kontrolle des Gleichgewichtes<br />
Verminderte Sehsch&#228;rfe und/oder eingeschr&#228;nktes Blickfeld<br />
Verminderte Nervenempfindungsf&#228;higkeit der Beine<br />
Mehr als vier verordnete Medikamente wegen mehrerer gleichzeitig bestehenden Erkrankungen (z.B. Herzschw&#228;che und Bluthochdruck und Zuckerkrankheit und Cholesterinerh&#246;hung)<br />
St&#246;rungen der Denkf&#228;higkeit</p>
<p><em>Gibt es f&#252;r Sie eine M&#246;glichkeit, Ihr pers&#246;nliches Sturzrisiko zu ermitteln?</em><br />
Vor einem Jahr wurde eine spezielle Untersuchung das sogenannte <strong>„Sturzrisikoassessment“</strong>, zusammen mit einem „Hirncheck“ und einer Einsch&#228;tzung der Alltagsf&#228;higkeiten in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen, die Ihr Hausarzt/&#228;rztin durchf&#252;hren kann.<br />
Fragen Sie Ihren Hausarzt, Ihre Haus&#228;rztin nach dieser Untersuchung!</p>
<p><em>Was k&#246;nnen Sie f&#252;r sich tun, um folgenschweren St&#252;rzen vorzubeugen?</em><br />
F&#252;hlen Sie sich noch jung und fit, dann erhalten Sie sich diesen Zustand so lange wie m&#246;glich durch regelm&#228;&#223;iges Training der Kondition, der Koordination und der Balance: durch Sport, Gleichgewichts&#252;bungen, Tanzen, Tai Chi, Chi Gong, etc. Gerade die letztgenannten Freizeitbesch&#228;ftigungen machen ausgesprochen Spa&#223;, haben positive Auswirkungen auf k&#246;rperliches und seelisches Wohlbefinden und k&#246;nnen gefahrlos bis ins hohe Alter ausge&#252;bt werden.<br />
Aber auch bereits nachlassende K&#246;rperkraft und eingeschr&#228;nkte koordinative F&#228;higkeiten k&#246;nnen durch abgestimmtes regelm&#228;&#223;iges Training deutlich verbessert werden, und daf&#252;r ist es nie zu sp&#228;t. </p>
<p><em>Wo gibt es in der Region Sonnenwald solch ein Training?</em><br />
Wir von „projekt anders leben“ bieten Ihnen ab Mai diesen Jahres in Sch&#246;fweg erstmals eine &#220;bungsgruppe an, in der &#228;ltere Menschen gezielt Gleichgewicht, Muskelkraft, Reaktion und Koordination trainieren k&#246;nnen. In mehreren &#220;bungseinheiten werden hier Senioren/innen  von einer Diplomsportlehrerin mit weitreichender Erfahrung im Rehabilitationssport einfache, abwechslungsreiche &#220;bungen erlernen, mit denen Sie auch zuhause durch t&#228;gliches &#220;ben St&#252;rzen vorbeugen zu k&#246;nnen.<br />
N&#252;tzen Sie die Gelegenheit, verringern Sie Ihr Sturzrisiko!</p>
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