GEMEINSCHAFTSPRAXIS in SCHÖFWEG

Allgemeinmedizin

Allergologie - Homöopathie - Naturheilverfahren - Psychotherapie - Psychoanalyse

Akademische Lehrpraxis der Technischen Universität München

Wie neugeboren durch Fasten

Sich zurückziehen vom Alltagsstress, Einkehr halten, zur Ruhe kommen, sich auf sich selbst besinnen, einfach und aus sich selbst leben – immer mehr Menschen in unserer Leistungsgesellschaft spüren in sich ein tiefes Bedürfnis nach solch einer Lebensweise, und wenn es auch nur im Urlaub möglich wäre. Und auf der suche nach dieser Entspannung stürzen sich die Stressgeplagten in eine Vielzahl von sogenannten „Wellness-Angeboten“, in denen sie lernen sollen, sich wohlzufühlen.
Dabei gibt es eine ganz einfache Methode, sich neu zu entdecken, gleichzeitig auch noch abzunehmen, zu entschlacken, den Körper zu entlasten, ohne einen teuren Urlaub buchen zu müssen – nämlich das Fasten.
Essen und Nichtessen sind wie Wachen und Schlafen, wie Spannung und Entspannung; sind wie Pole, zwischen denen sich menschliches Leben ereignet.
Was ist Fasten?
Fasten ist eine naturgegebene Form des menschlichen Lebens.
Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann.
Fasten ist eine Verhaltensweise von selbständigen Menschen, die sich frei entscheiden können.
Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner Körperzellen, seine Seele und seinen Geist.
Fasten ist die beste Gelegenheit, in Form zu bleiben oder wieder in Form zu kommen.
Außerdem hilft es jedem Menschen, seine Lebensweise zu ändern, falls das nötig ist.
Was ist Fasten nicht?
Fasten ist nicht Hungern.
Fasten hat nichts zu tun mit Entbehrung und Mangel.
Fasten bedeutet nicht: weniger essen.
Fasten bedeutet nicht: Abstinenz von Fleisch am Freitag; das wäre nur Verzicht.
Fasten ist nicht Schwärmerei von Sektierern.
Fasten muß nicht unbedingt mit Religion zu tun haben.
Die 5 Grundregeln des Fastens:
Nichts essen – für eine, zwei oder mehr Wochen, nur trinken: Tee, Gemüsebrühen, Obst- oder Gemüsesäfte- und Wasser, mehr als der Durst verlangt.
Alles weglassen, was nicht lebensnotwendig ist:
Nikotin und Alkohol in jeder Form, Süßigkeiten und Kaffee; Medikamente, soweit entbehrlich- auf jeden Fall aber Entwässerungstabletten, Appetitzügler und Abführmittel.
Sich vom Alltag lösen: Weg vom Terminkalender und Telefon, Verzicht auf Illustrierte, Radio, Fernsehen. Statt Reizüberflutung von außen- Begegnung mit sich selbst; statt sich der Steuerung von außen zu unterwerfen- sich der Innensteuerung überlassen.
Sich natürlich verhalten: Das tun, was dem Körper guttut, wonach der Körper verlangt. Der Erschöpfte soll sich ausschlafen, der Bewegungsfreudige soll wandern, Sport treiben, schwimmen. Das tun, was Spaß macht!
Alle Ausscheidungen fördern: Den Darm regelmäßig entleeren, die Nieren durchspülen, schwitzen, abatmen, Haut und Schleimhäute pflegen.
Fastenformen:
Man unterscheidet verschiedene Arten des Fastens:
Wasserfasten – gutes Quell- oder Mineralwasser, 1 ½ -2-3 Liter pro Tag.
Null-Diät – Wasserfasten mit Gabe von Vitaminen und Mineralien.
Teefasten – dreimal am Tag 2 Tassen Tee aus verschiedenen Kräutern – ohne Honig. Wasser zwischendurch.
Schleimfasten – für Magen- und Darm-Empfindliche besonders geeignet.
Rohsäftefasten – 3- bis 5mal täglich 1 Glas frischgepressten Obst- oder Gemüsesaft, dazwischen Wasser.
Molkefasten – 1 Liter Molke, über den Tag verteilt, ergänzt durch Kräutertees und Frischpflanzensäfte
Buchinger-Fasten – Kräutertees, heiße Gemüsebrühen, Obst- und Gemüse-Säfte. Als die abwechslungsreichste Fastenform hat sich das Buchinger.Fasten als die geeignetste Form des selbständigen Fastens bewährt.
Welchen Gewinn erreicht man durch Fasten?
Fasten ist die beste Möglichkeit, aus dem Zuviel unserer konsumbetonten Zeit herauszufinden; maßvoll essen und sinnvoll genießen zu lernen.
Fasten als Hilfe zur Lösung aus der Abhängigkeit von Medikamenten und Genußmitteln.
Fasten zur Entstauung und Entspeicherung von verschlacktem Gewebe, das gleichzeitig schmerzfrei wird und sich „wohlig“ anfühlt.
Fasten führt zu schöner Haut und zur Straffung aller Bindegewebe.
Fasten als eines der wenigen, erfolgreichen biologischen Entgiftungsmittel in einer schadstoffbelasteten Umwelt.
Fasten zur Erhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, vor allem für die Wechseljahre der Frau, für die „midlife-crisis“ des Mannes.
Fasten im Hinblick auf das Altern – es kann das biologische Altern nicht verhindern, vermag aber vorzeitige Alterungsvorgänge aufzuhalten.
Fasten als Frühheilverfahren gewinnt zunehmende Bedeutung in einer Zeit, in der es möglich wurde, Risikofaktoren für ernste Krankheiten (Übergewicht, Diabetes mellitus, zu hoher Blutdruck, Herzinfarkt, Arterienverkalkung, um nur einige zu nennen) frühzeitig zu erkennen.
Fasten als klinisches Heilfasten – die wirkungsvollste und ungefährlichste Behandlungsmöglichkeit bei ernährungsabhängigen Stoffwechselerkrankungen. Dr. Buchinger sagt vom langen Fasten, es sei ein „königlicher Heilweg“ für viele akute und chronische Krankheiten. Dies kann jeder Fastenarzt aus eigener Erfahrung bestätigen.
Wer darf selbständig fasten?
Jeder, der sich für gesund und leistungsfähig fühlt, der sich zutraut, Disziplin zu halten und Verzicht zu üben.
Wie kann ich am besten fasten?
Am leichtesten fastet es sich in einer Gruppe von Gleichgesinnten. Ausgesprochen anregend kann das Fasten werden, wenn es sich dabei um Freunde handelt. Die Gruppe sollte sich regelmäßig treffen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam etwas unternehmen. In einer Fastengemeinschaft vervielfachen sich Erfahrungen, verdichten sich zwischenmenschliche Beziehungen und gedeiht gegenseitige Hilfe. Für die Fastenwoche kann ein fastenerfahrener Arzt/Ärztin zu Rate gezogen werden oder die Gruppe von einer Fastenleiterin begleitet werden.
Entdecken Sie sich neu! Machen Sie es, wie viele Menschen es tun: Packen Sie die Gelegenheit zum Fasten beim Schopf – oder planen Sie ein Kurzzeitfasten fest ein, einmal, zweimal im Jahr.
Für den Einstieg in ein Erstfasten brauchen Sie etwas Mut und die Lust, Neues zu entdecken. Und Sie brauchen Ruhe, Geborgenheit und Wärme, um diese Zeit wirklich nutzen zu können.
Gönnen Sie sich diese außergewöhnliche Erfahrung!

Jugendgesundheitsuntersuchung

Grüß Gott an alle Jugendlichen und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten!
Leider wird die Chance zu dieser Vorsorgeuntersuchung viel zu wenig genutzt.
Die J1 (Jugendgesundheitsuntersuchung 1) schließt die Lücke der Vorsorgeuntersuchungen zwischen dem Ende der Kindheit und dem Eintritt in das jugendliche Erwachsenenalter und ist für alle Jugendlichen vom Anfang des 13. bis Ende des 15. Lebensjahres [...]

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Alkoholkrankheit und Co-Abhängigkeit

Über acht Millionen Menschen in Deutschland verbindet ein gemeinsames Schicksal:
Sie leiden unter dem Suchtproblem eines Menschen, der ihnen nahe steht – als Partnerin oder Partner, als Sohn oder Tochter, als Vater oder Mutter, als Arbeitskollege, als Schwager oder Schwägerin usw. Die Co-Abhängigkeit ist im Verein mit der Alkoholkrankheit das größte sozialmedizinische Problem unserer Gesellschaft.
Der Begriff [...]

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Rauchen: 6 neue sagenhafte Erkenntnisse

Wie Prof. Dr. N. I. Kotin von der Universität M. Arlboro in Camel, USA bei der Präsentation seiner von der Aktion R.U.G. (Rauchen unser Geschäft) unterstützten Forschungsarbeit berichtete, hat chronische Tabakrauchinhalation auch viele bisher falsch verstandene Folgen:
1. Rauchen fördert die Freiheit!
Denn Raucher bilden unter dem Reiz des Tabakrauches in ihren Bronchien mehr Schleim und sie [...]

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Durch Zecken übertragene Krankheiten (Borreliose und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis)

Zecken, in Europa vor allem der gemeine Holzbock, können durch ihren Biss (neben ganz seltenen anderen Krankheiten, wie die Erlichiose)
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Diese Borrelien finden sich in ca. einem Drittel aller Zecken in allen Wäldern der Deutschlands vor, während der FSME-Virus nur in [...]

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Die lästigen Pfunde – Schönheitsfehler oder Gefährdung?

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Sind Sie mit sich und Ihrem Körpergewicht (und damit mit Ihrer Figur) zufrieden und glücklich oder stellen Sie eine zunehmende Unzufriedenheit mit Ihrem Gewicht fest, sind Sie etwa gar unglücklich darüber oder vermeiden Sie sogar die regelmäßige Gewichtskontrolle, um den unangenehmen Gefühlen, die [...]

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Erhöhtes Sturzrisiko im Alter

Menschen über 65 Jahre stürzen deutlich häufiger als jüngere Menschen. Ein Drittel dieser Senioren/innen stürzt mindestens einmal pro Jahr. Während jüngere Menschen in der Regel beim Sturz nach vorne fallen, stürzen ältere Menschen häufig seitlich mit schwerwiegenden und möglicherweise weitreichenden Folgen:
Jährlich erleiden in Deutschland etwa 120 000 Menschen Oberschenkelhals-frakturen, 63 000 Oberarmbrüche und 23 000 [...]

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