GEMEINSCHAFTSPRAXIS in SCHÖFWEG

Allgemeinmedizin

Allergologie - Homöopathie - Naturheilverfahren - Psychotherapie - Psychoanalyse

Akademische Lehrpraxis der Technischen Universität München

Informationen zur Behandlung mit Psychotherapie/Psychoanalyse

Aufgrund meiner psychotherapeutisch/psychoanalytischen und allgemein-medizinischen Ausbildung
und meiner langjährigen beruflichen Erfahrung sehe ich meine Kompetenz besonders in der Behandlung:

somatoformer Störungen
z.B. Herzangstsyndrom, Reizdarmsyndrom, somatoforme Schmerzstörungen, Fibromyalgiesyndrom, Prostatopathie, Erektionsstörungen, chron. Müdigkeitssyndrom)

psychosomatischer Störungen im engeren Sinne
Innere Medizin: z.B. Psychokardiologie, chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Dermatologie: z.B. Psoriasis, Neurodermitis,
Neurologie: z.B. unsystematisierter Schwindel
Gynäkologie und Geburtshilfe: z.B. chronic pelvic pain, Fluorgefühl, Hyperemesis gravidarum
Orthopädie: z.B. chronifizierte Rücken- und Kreuzschmerzen
HNO: z.B. Tinnitus, Globus pharyngis, Glossodynie

somatopsychischer Störungen
also Patienten, die an der Aufgabe scheitern eine schwerere, meist chronische körperliche Erkrankung in ihr Leben zu integrieren
(z.B. Multiple Sklerose; schwere rheumatische Erkrankung; Karzinomerkrankung; chron. Herzerkrankung, wie KHK, SM-Implantation, bes. intrakardiale Defi-Implantation)

neurotischer Störungen
(z.B. Angstkrankheiten, depressive Störungen, Hysterie, Konversionsstörungen, Zwangsstörungen)

Persönlichkeitsstörungen
darunter werden schwerere Störungen der Persönlichkeitsstruktur verstanden die zeitüberdauernd tiefgehend verankert sind und länger dauernden Therapien bedürfen
(z.B. narzisstische, also die Selbstwertregulation betreffende Störungen; Borderline Persönlichkeiten, posttraumatische Belastungsstörungen, dissoziative Bewusstseinsstörungen)

Krisenintervention
(z.B. bei Burn-out Syndrom, akuten Dekompensationen)

Welche Formen der Psychotherapie führe ich durch?

Ich führe analytische, auf das Störungsbild adaptierte Einzel-Psychotherapien bei Erwachsenen durch in Form von

tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapien:
Krisenintervention (max. 6 Sitzungen)
Kurzzeittherapie (max. 25 Sitzungen, 1x/Woche)
Langzeittherapie (im Regelfall bis 80, in Ausnahmen 100-120 Sitzungen, 1x/Woche)

psychoanalytischer Therapien:
im „Standardsetting“ (im Liegen auf der Couch, 2-3(-4)x/Woche, bis 300 Stunden, in begründeten Ausnahmen mehr)
modifiziert (im Sitzen über Eck, 1-2x/Woche, bis 300, in begründeten Ausnahmen mehr) als strukturbezogene Psychotherapie (nach G. Rudolf mit Elementen der psychoanalytisch-interaktionellen Therapie nach Heigl-Evers und der `transference focused psychotherapie` nach Kernberg, Clarkin)

psychoonkologischer Therapien: (z.B. im Rahmen des DMP Brustkrebs für Versicherte der AOK auf Überweisung des koordinierenden Arztes)
Einzel- und Gruppensitzungen (2-6 Sitzungen)
psychotherapeutisch-psychoonkologische Behandlung (so oft erforderlich).

Wie geschieht die Anmeldung?

Die Patientin/der Patient meldet sich telefonisch in der Gemeinschaftspraxis und wird von mir alsbald zurückgerufen (ich kann unter der Psychotherapiesitzung nicht erreichbar sein).
Die Wartezeit auf ein Erstgespräch werde ich möglichst kurz (unter 4 Wochen) zu halten versuchen. Bis zum Beginn der Psychotherapie wird eine Wartezeit unvermeidbar sein.
Nach dem Erstgespräch besteht die Möglichkeit zu Probestunden (5 bis 8) bevor die Entscheidungen gemeinsam zu fällen sind:
Psychotherapie ja oder nein? Wenn ja, in welcher Form?
Anschließend ist ein Antrag auf Psychotherapie bei der Krankenkasse zu stellen.

Kommunikation?

Aus meiner hausärztlichen Erfahrung scheint mir die Zusammenarbeit mit der/m überweisenden Ärztin/Arzt wesentlich:
jede Patientin/jeder Patient erhält sobald die Entscheidung getroffen ist einen Arztbrief von mir zur Weitergabe;
(zu beachten bleibt im interkollegialen Austausch der besondere Vertrauensschutz, den die Psychotherapie als Grundlage braucht!).

Was ist psychoanalytische Psychotherapie?

Psychoanalytische Psychotherapie umfasst ein Spektrum von verstehend-aufdeckenden Behandlungsangeboten für psychische und psychosomatische Störungen, das auf wissenschaftlich fundierten Theorien und Praxismodellen zur psychischen Entwicklung, zur therapeutischen Beziehung und Störungslehre basiert.
Psychoanalytische Psychotherapie zielt auf das Verständnis unbewusster Konflikte, auf eine Stärkung des Ichs, auf Sensibilisierung für maligne Abwehrmechanismen und auf die Förderung persönlicher Ressourcen.
Dieser kurative Prozess findet [...]

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Die „Idee“ des Seminars “Psychsomatische Grundversorgung”

Ärztin oder Arzt zu sein bedeutet,
sich in Beziehung mit seinen PatientInnen zu begeben,
durch Empathie zu einer gemeinsame Wirklichkeit zu gelangen und
in und durch diese Beziehung hilfreich und heilsam zu wirken.
Um eine derartige Beziehung herstellen und verstehend handhaben zu können,
muss ich zur Beziehungsdiagnose fähig werden,
`die Ärztin/der Arzt als Untersuchungsinstrument`,
um dann durch klärende – konfrontierende – [...]

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